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Bürgerpakt

Auch an Münsters Schulen machen Jugendliche sich stark für den Klimaschutz in ihrer Stadt: Um möglichst viele jugendliche Teilnehmer für den "Bürgerpakt für Klimaschutz" zu gewinnen, lobte das städtische Umweltamt einen Schulwettbewerb aus. Gewonnen hat die Geschwister-Scholl-Realschule in Kinderhaus, von der 100 Schüler unterschrieben haben.

Für eine Stunde das Licht ausschalten, den Abend bei Kerzenschein genießen und so für mehr Klimaschutz werben: Wer sich am Samstag, 27. März, an der Aktion "Earth Hour 2010" beteiligt, der demonstriert der ganzen Welt, dass ihm das Ergebnis der Klimakonferenz von Kopenhagen nicht genügt.
Die Leitung der LWL-Klinik Münster fördert seit Langem den betrieblichen Umweltschutz. Das Umweltmanagement des Hauses besteht seit zehn Jahren und ist bereits mehrfach rezertifiziert worden. Daher unterstützen die Verantwortlichen nun auch Münsters "Bürgerpakt für Klimaschutz".

Mehr als 80 Mieter der Wohn + Stadtbau (W+S) machen mit beim Bürgerpakt für Klimaschutz: Das städtische Wohnungsbau-Unternehmen hatte bis Ende Januar eine Aktion für ihre 6.000 Mieter vorbereitet, um diesen den Einstieg in den Klimapakt zu erleichtern. Jeder Haushalt von W + S, der den Pakt unterschrieben hat, erhielt 1 Paket mit 3 ausschaltbaren Steckdosen geschenkt.
Aktiver Klimaschutz ist auch in Münsters Krankenhäusern ein wichtiges Thema. Die Umweltbeauftragten der verschiedenen Einrichtungen treffen sich regelmäßig, um ihre Erfahrungen auszutauschen. Tatkräftig haben sie im vergangenen Jahr auch den städtischen Bürgerpakt für ein besseres Klima unterstützt.

Die Kommunen können einen gewaltigen Beitrag leisten, damit der Klimaschutz auf der Erde vorankommt. Denn in ihnen lebt der Großteil der Weltbevölkerung, und dort werden bereits viele Klimaschutzinitiativen auf den Weg gebracht. Diese Meinung vertritt die renommierte Nichtregierungsorganisation ICLEI Local Governments for Sustainability.

Rund 500 Hartz IV-Empfänger bessern in Münster mit Arbeitsgelegenheiten die Haushaltskasse auf. Doch die gemeinnützige Tätigkeit bringt ihnen weit mehr als nur 1,50 Euro pro Stunde. „Sie erleben ein Stück geregelten Alltag, können neue Dinge ausprobieren und senden positive Signale an künftige Vorgesetzte aus“, sagt Raphael Castelli von der Arbeitsgemeinschaft Münster (AMS).

Der Wahlkampf steckt ihnen noch in den Knochen, aber die Anstrengungen für den Klimapakt gehen über alle Parteigrenzen hinweg weiter: Mit Ruprecht Polenz (CDU), Christoph Strässer (SPD), Maria Klein-Schmeink (Grüne), Daniel Bahr (FDP) und Hubertus Zdebel (Linke) stellen sich die Abgeordneten der fünf stärksten Parteien hinter den Bürgerpakt für den Klimaschutz.

Mit seinem Mobil postiert sich das städtische Amt für Grünflächen und Umweltschutz von Mittwoch bis Samstag, 16. bis 19. September, auf dem Hafenplatz, um Mitstreiterinnen und Mitstreiter für den Klimapakt zu gewinnen. Jeweils ab 19 Uhr bis zum Einlass für das Spektakel "Unter Strom" des Theaters Titanick besteht die Gelegenheit, für den Bürger-Pakt zu unterschreiben.
Informationen rund um den "Bürgerpakt für Klimaschutz" gibt es in der Energiesprechstunde der Verbraucherzentrale am Montag, 24. August, in der Umweltberatung im Stadthaus 3, Albersloher Weg 33.
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Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar:




