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Lebenshaus

Fernseh-Pfiffikus Götz Alsmann erzählte die Geschichte mit diebischem Vergnügen. Je länger der TV-Star die Begebenheit ausschmückte, desto blumiger fiel die Anekdote letztlich aus.

Er ist der Star, der Publikumsliebling - Multitalent Götz Alsmann ("Zimmer frei"). Mit seiner charmanten, dann wieder schnoddrigen Moderation sorgt er stets für die rhetorischen Raffinessen. Beim "Lebensfest" am Samstag, 10. April, in der Halle Münsterland - eines seiner Heimspiele - wird das WDR-Ass wie gewohnt zur Hochform auflaufen.

Sie sind das bekannteste Zwillingspärchen der Stadt: Gerd und Richard Bracht, Musiker durch und durch. Mit der von ihnen betreuten Formation "Jazzuniversität“ treten die Zwei beim nächsten Lebensfest am 10. April in der Halle Münsterland auf - eine Wohltätigkeitsveranstaltung zu Gunsten des Handorfer Hospizes.

Das Lebensfest feiert Jubiläum: Bereits zum zehnten Mal lädt Entertainer Götz Alsmann zur Benefiz-Gala für das Handorfer Hospiz ein. Inszeniert wird die Charity-Nacht am 10. April 2010 in der Halle Münsterland.

Noch herrschten sommerliche Temperaturen: Bei strahlendem Sonnenschein erfreuten sich zahlreiche Besucher am „Handorfer Herbst“, der traditionellen, bunten Festmeile. Dass an diesem Sonntag im östlichen Stadtteil alles anders war als sonst, konnte man schon von weitem sehen.

Es war einer der wenigen Momente im Leben von Christoph Strässer, in denen der Bundestagsabgeordnete reichlich verdutzt wirkte. Da stand er plötzlich unter dem Scheinwerferkegel der Halle Münsterland, hatte soeben den Hauptpreis, ein schmuckes, nagelneues Gazelle-Rad gewonnen - damals, Ende April, bei der Benefiz-Gala zu Gunsten des Lebenshauses.
Es wird kräftig gebaut am Handorfer Lebenshaus: Seit knapp einem halben Jahr entsteht dort der dringend notwendige Anbau. Auch der alte Gebäudekomplex des Hospizes soll nun umgerüstet werden: Am kommenden Wochenende ziehen Gäste und Personal daher vorübergehend in das Johanniter-Stift an der Weißenburgstraße.

Seit der Eröffnung Ende der Neunziger sind zehn Jahre vergangen. Ein Zeitraum, in dem sich das Lebenshaus in Handorf unentbehrlich machte. „Zugleich“, sagt Geschäftsführer Franz-Josef Dröge, „konnten wir aber auch feststellen, wo es uns an den notwendigen, logistischen Voraussetzungen mangelt.“ Deshalb soll nun Abhilfe geschaffen werden.

Ausverkauft war sie – die Benefiz-Gala. Mit dem Effekt, dass viele, die gern als Besucher dabei gewesen wären, keine Karten mehr ordern konnten. Eine Erfahrung, die den Vorbereitungskreis zum Handeln zwang.
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