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Timo Scherping

Die Partie war schon im Dezember fällig, es musste Mai werden, ehe sie gespielt werden konnte: Am Donnerstag setzte sich die Westfalenliga-Fußballelf des SC Preußen in der ersten Begegnung nach dem Trainerwechsel bei Andreas Höppners Mannschaft Emsdetten 05 mit 2:1 (1:0) durch, sammelte Punkte und tankte Selbstvertrauen im Abstiegskampf.

Auch und ausnahmsweise auf dem vom Trainer eher ungeliebten Kunstrasen trainieren die Preußenfußballer im Novemberdunkel beileibe nicht vollzählig. Acht Mann aus dem Stammkader fehlten bisweilen. Kapitän Rino Capretti hat mit leichtem Lauftraining seinem Handicap namens Nervenentzündung im Bereich der Wirbelsäule zu trotzen versucht.

Timo Scherping hat es böse erwischt: Nach dem vorzeitigen Aus beim Westfalenpokalspiel der ersten Runde wurde beim Stürmer des SC Preußen eine der schlimmsten Diagnosen nach Knieverletzungen gestellt. Der 20-jährige Fußballer muss wegen eines Kreuzbandrisses nebst Innenmeniskusschaden am rechten Knie operiert werden.

Langer Anlauf unter sengender Sonne: Ein ziemlich dickes Bielefelder Brett musste der SC Preußen bohren, ehe der Favorit im Westfalenpokal-Endspiel zuschlug.

Elf Jahre nach dem letzten Fußball-Triumph im Westfalenpokal-Wettbewerb holte sich der Oberliga-Erste SC Preußen Münster am Sonntag endlich wieder den „Pott“. Im Endspiel vor 1443 Zuschauern im Preußenstadion setzten sich die favorisierten Gastgeber gegen den Landesligisten VfB Fichte Bielefeld mit 3:0 durch.

Wer sich so reinkniet, der ist gewappnet für den langen Marsch durch die Spielzeit. In einem jederzeit und in jeder Hinsicht bemerkenswerten Fußballspiel ackerte sich der SC Preußen zum Rückrundenauftakt auf dem Stimberg zu Oer-Erkenschwick durch Morast und Gegenwind.
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