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Thomas du Buy
Als „angespannt, aber gefasst“ beschreibt Karstadt Münster-Chef Thomas du Buy die Stimmung seiner Belegschaft. Zusammen mit dem stellvertretenden Betriebsratschef Burkhard Langhorst und einer Ver.di-Vertreterin hat er am Dienstag, 4. Mai, die 150 Beschäftigten in einer Versammlung über den aktuellen Stand der Verhandlungen über die insolvente Warenhauskette informiert.

Sollte der angeschlagene Karstadt-Konzern von dem Finanzinvestor Triton übernommen werden, könnten 4.000 Stellen gestrichen werden – so kündigen es aktuelle Medienberichte an. Münsters Filialgeschäftsführer Thomas du Buy bringt diese Meldung nicht aus der Fassung: „Noch wissen wir ja gar nicht, was passieren wird“, erklärt er im Gespräch mit echo-muenster.de.
Mit einem Glas Prosecco in der Hand neue Laufbekleidung aussuchen, am Schokobrunnen den Hiltruper Golfclub kennen lernen: Bei der bundesweit ersten Karstadt-„sports night“ treffen ausgelassenes Shopping und ein buntes Unterhaltungsprogramm aufeinander. Fitnessfans sind am Freitag, 26. März, zur sportlichen Party in das Warenhaus an der Stubengasse eingeladen.

Dieser Brief ist ein Appell. Ein Appell der Initiative starke Innenstadt (ISI) an die Mitverantwortung jener Unternehmen des Einzelhandels und der Gastronomie, die zwar von teuren Werbekampagnen und Aktionen der ISI profitieren doch keinen Cent beisteuern.
Weihnachtszeit, das ist die Zeit unzähliger Spendenaktionen. Löblich ist's, wenn die Veranstalter Geld einsammeln und an jene verteilen, die davon zu wenig haben. Weihnachtszeit, das ist auch die Zeit für Geschenke: Die werden ab Freitag, 4. Dezember, bei Karstadt gesammelt. Und an Kinder verteilt, die von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen werden: Kinder in Münsters Frauenhäusern.

„Die Karstadt-Häuser in Münster sind von der Schließung nicht betroffen“, sagt Filialgeschäftsführer Thomas du Buy im Gespräch mit echo-muenster. Laut bundesweiter Medienberichte hat der Karstadt-Mutterkonzern Arcandor am Dienstagmorgen (1. Dezember) bekannt gegeben, deutschlandweit zehn Häuser aufzulösen.
Die Regale sind gefüllt mit Turnschuhen, Funktionskleidung und Trainingsgeräten, die Kassen sind betriebsbereit, die Mitarbeiter fiebern dem Einweihungstermin entgegen: Am Donnerstag, 17. September, öffnet das neue Karstadt Sporthaus an der Stubengasse seine Pforten – trotz des laufenden Insolvenzverfahrens.

Mit „gefasster Betroffenheit“, so Betriebsratsvorsitzender Peter Frohwerk, hat die Belegschaft von Karstadt soeben die Nachricht vom eingeleiteten Insolvenzverfahren gehört.
Es geht um eine Kreditlinie von 650 Millionen Euro, um die der Karstadt-Mutterkonzern Arcandor in diesen Wochen kämpfen muss: Ende Juni soll sie auslaufen – was Geschäftsleitung wie Einzelfilialen zu verhindern suchen. Auch in Münster rüstet man sich zum Kampf – mit viel Optimismus und dem festen Glauben an ein erfolgreiches Konzept.
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