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Warenhaus
Am Pfingstsamstag, 22. Mai, weht Zirkusluft durch Karstadt Münster: Artisten des Zirkus Charles Knie, der vom 20. bis 30. Mai auf dem Hindenburgplatz gastiert, zeigen auf einer Aktionsfläche in der dritten Etage ihr Können. Verlost werden zudem Eintrittskarten für das bunte Showprogramm im Festzelt.

Auf einer Achterbahnfahrt der Gefühle dürften sich in diesen Tagen die Mitarbeiter der insolventen Discount-Warenhauskette Woolworth befinden: Nachdem am Donnerstag, 29. April, der Finanzinvestor Cerberus allen Beteiligten des laufenden Bieterverfahrens eine Absage erteilt hat, überprüft Insolvenzverwalter Ottmar Hermann jetzt ein neues Angbot zur Übernahme.

"Die Drogeriekette Rossmann befindet sich in Verhandlungen um die Woolworth-Immobilie in der Salzstraße": So lautet die Auskunft von Unternehmenssprecher Edzard Schönrock auf Anfrage von echo-muenster.de. Aber: "Dies kann ich wiederum nicht bestätigen“, sagt unterdes Pietro Nuvoloni, der Insolvenzverwalter der Warenhauskette.

„Die Karstadt-Häuser in Münster sind von der Schließung nicht betroffen“, sagt Filialgeschäftsführer Thomas du Buy im Gespräch mit echo-muenster. Laut bundesweiter Medienberichte hat der Karstadt-Mutterkonzern Arcandor am Dienstagmorgen (1. Dezember) bekannt gegeben, deutschlandweit zehn Häuser aufzulösen.
Die Regale sind gefüllt mit Turnschuhen, Funktionskleidung und Trainingsgeräten, die Kassen sind betriebsbereit, die Mitarbeiter fiebern dem Einweihungstermin entgegen: Am Donnerstag, 17. September, öffnet das neue Karstadt Sporthaus an der Stubengasse seine Pforten – trotz des laufenden Insolvenzverfahrens.
Es geht um eine Kreditlinie von 650 Millionen Euro, um die der Karstadt-Mutterkonzern Arcandor in diesen Wochen kämpfen muss: Ende Juni soll sie auslaufen – was Geschäftsleitung wie Einzelfilialen zu verhindern suchen. Auch in Münster rüstet man sich zum Kampf – mit viel Optimismus und dem festen Glauben an ein erfolgreiches Konzept.
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