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Statistik

Ende des vergangenen Jahres lebten in Münster 20.649 der insgesamt 282.718 Menschen mit einem ausländischen Pass. Das waren 7,3 Prozent der wohnberechtigten Bevölkerung. 7.824 oder 37,9 Prozent von ihnen kamen aus der Europäischen Union (EU). Das zeigen die aktuellen Zahlen, die die Statistiker im Stadtplanungsamt jetzt veröffentlicht haben.

Mit Hilfe einer "Geburtsortecodierung" wird es für die Stadt Münster künftig leichter, das vom Rat beschlossene Leitbild "Migration und Integration" passgenau umzusetzen. Bei Planungen aller Art kann sie künftig für die einzelnen Stadtteile berücksichtigen, wie viele Menschen mit Migrationsvorgeschichte und aus welchen Herkunftsländern dort leben.

Da die Erfahrungen der vergangenen Jahre zeigen, dass gerade vor Wahlen zahlreiche Anfragen zur Bevölkerungs- oder Haushaltsstruktur eingehen, haben die Statistiker des Stadtplanungsamtes jetzt für die bevorstehende Landtagswahl am 9. Mai ein Datenpaket zusammengestellt. Abrufbar ist es ab sofort im Stadtnetz.

Der Deutsche Fußball-Bund schreibt Rekordzahlen – aber keineswegs in jedem Bereich. Die am Mittwoch veröffentlichte Mitgliederstatistik 2010 weist für den größten Sportverband im DOSB genau 6.756.562 Mitglieder aus. 72.100 Neuanmeldungen in den 25.703 Vereinen haben dazu geführt. Andere Zahlen belegen andere Trends: Es gibt weniger Vereine und weniger Mannschaften im Spielbetrieb.
Wer versorgt die Pflegebedürftigen in Deutschland? Wie ist die Qualität? Wie hoch sind die Kosten? Statistiken geben darüber bundesweit Auskunft.
Sie können helfen, entscheidende Entwicklungen wahrzunehmen und Konsequenzen daraus zu ziehen.
Wichtige Datenquellen vorstellen

Münster konnte im Jahr 2009 mehr Übernachtungen verbuchen. Das geht aus den Zahlen des Statistischen Landesamtes hervor. "Noch zählt Münster zu den Gewinnern im NRW-Tourismus und trotzt dem Negativtrend", freut sich Bernadette Spinnen, Leiterin von Münster Marketing.

Ein Blick auf die aktuelle Bevölkerungsstatistik, die das Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung veröffentlicht, zeigt, dass Münsters Bevölkerung gewachsen ist: Am 31. Dezember 2009 wohnten genau 282.718 Menschen in der Domstadt. Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 0,6 Prozent.

Münsters Arbeitsmarkt im Zeichen der Wirtschaftskrise: Ein Plus von 255 Erwerbslosen im Jahresdurchschnitt, viele kurzarbeitende Betriebe und rückläufige Stellenangebotsmeldungen sprechen dafür, dass auch der Universitätsstandort im vergangenen Jahr nicht von den Negativfolgen verschont geblieben ist.

1.078 Wohnungen wurden nach Angaben der Statistiker im Stadtplanungsamt im vergangenen Jahr neu gebaut, 172 entstanden durch Umbaumaßnahmen. Damit liegt die Anzahl der Quartiere nur gering unter dem Ergebnis des Vorjahres: 2009 waren es 1.250 Wohnungen, 2008 wurden 1.263 Wohnräume geschaffen.

Münster ist eine Stadt, die viele zu kennen glauben. Vor allem der stolze Münsteraner. Da sind die Fahrräder und die vielen Studenten, das platte Land und die Weltoffenheit, die wir mit unser lebenswerten Westfalenstadt verbinden. Die Daten und Fakten, die sich hinter diesen Eindrücken verbergen, sind weniger bekannt.
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Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar:




