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Bildungsstreik

Während Münsters Politiker mit Blick auf die Landtagswahl am 9. Mai noch über das Für und Wider neuer bildungspolitischer Wege diskutieren, geht ein Teil der Betroffenen bereits auf die Straße: So haben mehr als 130 Lehrerinnen und Lehrer am Dienstag, 4. Mai, vor der Bezirksregierung für gerechte Gehälter protestiert.
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Auf der Mai-Kundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) im Rathaus-Innenhof sprachen neben der AStA-Vorsitzenden Clarissa Stahmann auf Studierenden-Seite auch Marietta Wildt und Jerome Drees.

Der Haushaltsausschuss des Studierendenparlaments der
Universität hat beschlossen, den Parlamentariern die Annahme des
Finanzantrags des Bildungsstreiks in Münster zu empfehlen. Das berichtet das unabhängige Fachschaften-Forum (uFaFo) in einer Pressemitteilung.
Eine neue, dezentrale Sreikwoche für bessere Bildung zieht herauf: Der AStA nennt als Ziel die "inhaltliche Beschäftigung mit den Forderungen, die viel produktiver sein kann als die der KultusministerInnenkonferenz".

Es pladdert in Strömen. Kein Wetter, um vor die Tür zu gehen, zumal die Regengüsse später in heftige Gewitter umschlagen. Doch jener harte Kern von Studierenden, der tagsüber aus Verärgerung über die erneute Polizei-Präsenz auf dem Campus eine neue Demonstration ankündigte, trotzt der schlechten Witterung, versammelt sich gegen 18 Uhr vor dem Fürstenberghaus.

Die Räumung, die eigentlich keine war. Polizeisprecher Klaus Laackman: "Als meine Kollegen am Montagmorgen das Fürstenberghaus betraten, trafen wir keine Besetzer an. Im F1 hielt sich niemand auf" - auch in den anderen Trakten nicht, die zeitgleich komplett durchsucht wurden.

Eines vorweg - zur Klarstellung: Weder spektakulärer Krawall noch illegale Aktionen sind unser Ding. Darauf fahren wir überhaupt nicht ab. Wohl aber auf freie Meinungsäußerung – auf das Recht, gegen Missstände zu demonstrieren.

Franziska Drohsel, die Juso-Bundesvorsitzende, und Veith Lemmen, Landeskoordinator der Juso-HSGen in Nordrhein-Westfalen, haben jetzt einen Offenen Brief an Prof. Dr. Ursula Nelles, Rektorin der Universität Münster, gerichtet. Beide bitten darum, von einer Räumung des Hörsaals F1 im Fürstenberghaus abzusehen.
Nachstehend veröffentlichen wir das Schreiben im Wortlaut:

Das unabhängige Fachschaften Forum (uFaFo) möchte die Gunst der Stunde nutzen: Die Protestwelle an den deutschen Hochschulen sei eine "einmalige Chance", so heißt es in einem Aufruf an die Studierenden.
Die GEW in Münster hat die Ankündigung von Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU), wonach Leistungen aus dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) erhöht werden sollen, begrüßt. "Die aktuellen Proteste haben bereits ein wichtiges Ergebnis gebracht", erklärt Geschäftsführer Carsten Peters.
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Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar:




