Benutzeranmeldung
Flüchtlinge

Plüschtiere, Bücher, Rennautos - und das gleich säckeweise. Pünktlich zu Heilig Abend ließen diese Geschenke die Herzen von in Münster lebenden Flüchtlingskindern höher schlagen.

Rote Mütze, weißer Bart, brauner Jutesack - Chitam Jaber nimmt man den Weihnachtsmann wirklich ab. Dabei kommt die Koordinatorin des Netzwerkes NEWsozial an der Fachhochschule Münster sonst nicht so männlich daher.
„Mein ‚Hohoho!' klingt sehr tief und überzeugend", sagt die Sozialpädagogin schmunzelnd.
Netzwerk sammelt für Kinder

Der münstersche, sozialdemokratische Bundestagsabgeordnete Christoph Strässer bewertet die jüngst beschlossene Verlängerung des Aufenthaltsrechts auf Probe für langjährig in Deutschland lebende Flüchtlinge als "Teilerfolg". Zugleich macht er sich für eine grundsätzliche, humanitäre Lösung stark.
„Die Verlängerung des Bleiberechts um zwei Jahre verschafft den betroffenen Flüchtlingen eine Atempause – mehr aber nicht. Wir brauchen weiterhin eine nachhaltige Lösung für langjährig in Deutschland geduldete Menschen“, kritisiert GAL-Ratsfrau Brigitte Hasenjürgen die Vereinbarung der Innenminister, die Bleiberechtsregelung lediglich um zwei Jahre zu verlängern.

Miriam Rosenberger feilt an Krankenhäusern. Wassertanks, Warnschilder und Zelte entstehen ebenfalls an ihrer Werkbank. Die Studentin am Fachbereich Architektur der Fachhochschule Münster hat als Vertiefungsarbeit Modelle entworfen, mit denen Hilfsorganisationen Flüchtlingslager planen können.

"Fremdsein ist ein gewaltiges Handwerk, das Fleiß und Fertigkeit erfordert." Der Spruch des österreichischen Schriftstellers Franz Werfel ist nur einer der Beiträge in den Glückskeksen, die Bestandteil der Ausstellung "the invisible train" sind (echo-muenster berichtete).

Um Vielfalt, Toleranz und Demokratie, um unglaubliche Leistungen, Kreativität und Fantasie geht es in einer ganz besonderen Ausstellung, die vom 24. April bis zum 7. Mai im Haus Herwarthstraße 2 (gegenüber dem Parkhaus Bahnhofstraße) zu sehen sein wird.

„Wir sind Münster“ – sagen die Menschen, deren Porträts in einer Ausstellung der GGUA Flüchtlingshilfe zu sehen sind. Es sind eindrucksvolle Fotos von zehn Personen aus acht Ländern. In einem Format von je 80 x 60 cm treten die Portraits mit dem Betrachter in eine intensive Beziehung.
Archiv
Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar:




