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Artenschutz

Weltweit renommierte Experten in Sachen Schildkröten haben vom 15. bis 18. April die Kongressstadt Münster besucht. Der hier beheimatete Allwetterzoo und sein „Internationales Zentrum für Schildkrötenschutz“ (IZS) sind selbst im fernen China bekannt. Nur im IZS ist ein Drittel der bekannten Weltpopulation von zwei hoch bedrohten Scharnierschildkröten-Arten zu sehen.

Die Vereinten Nationen haben 2010 zum Internationalen Jahr der Biodiversität (biologische Vielfalt) erklärt. Ein Anlass für den Verband Deutscher Zoodirektoren e.V., auf die wenig beachteten Amphibien und deren hohe Gefährdung hinzuweisen. Auch in Münster machen sich der Allwetterzoo und die Stiftung Artenschutz für Kröten und Co. stark.

Johannes B. Kerner, der Fernseh-Talkmaster, ist immer auf der Suche nach spannenden TV-Gästen. Als er jüngst durch seine Redaktion im Allwetterzoo anfragen ließ, ob ihn Pinguin-Dame „Sandy“ in seiner Sendung besuchen könne, erfuhr er von den Klimaschutz-Bemühungen des münsterschen Tierparks. So erzählte Chef Jörg Adler von seiner geplanten Reise nach Vietnam.

Die Begeisterung über das neue Handy ist groß - das alte wird sogleich gnadenlos abserviert. Aber wo landet es? Bei den meisten Deutschen offenbar in irgendeiner Schublade. Etliche Münsteraner allerdings nehmen das aussortierte Schätzchen mit in den Zoo.

Vier niedliche Steinkauzjunge beobachten mit wachem Blick von oben die Gäste im Café Krimphove. Ob sie wohl mitzählen, wie viel Apfelkuchen, Apfelsaft, Apfelpfannkuchen und Apfelmus hier bestellt werden? Ein gewisses Interesse hätten sie schon daran. Jeder Bissen, jeder Schluck Apfel rettet ihnen ein Stück ihres Lebensraums.

Man braucht gar nicht mit besonders wachen Augen durch Münster zu gehen, die Tatsachen drängen sich geradezu von selbst ins Blickfeld: Maulwürfshügel in Hülle und Fülle. Jede sich bietende Grasfläche ist mehr schwarz als grün. Noch ein paar Tage, dann gleicht die Aasee-Wiese der Stubengassen-Baustelle.
Droht den Münsteranern eine Maulwurfsinvasion?
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Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar:




