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Schlägerei

Was braucht man, um mehr als eineinhalb Jahrtausende in ein Szenario der Vergangenheit zu reisen? Richtig: 600 Jugendliche aus Münster, einen ordentlichen See und den 1. Mai. Und schon sieht es nach ein paar Stunden so aus, wie weiland die römischen Geschichtsschreiber ihre Stadt nach der sprichwörtlichen Plünderung der Vandalen vorgefunden haben.

Bei einer Schlägerei am Samstagabend, 24. April, gegen 23.30 Uhr, ist ein junger Mann schwer verletzt worden: In einer zunächst friedlich ablaufenden Feier sind ein 16-jähriger und 19-jähriger Schüler in einen Streit geraten. Der Jüngere schlug seinem Gegenüber unvermittelt ins Gesicht und das Handgemenge ging los.

In der Zeit von Freitag, 23. April, 23 Uhr, bis Samstag, 24. April, 7 Uhr sind bislang unbekannte Täter in ein Hotel an der Germania Brauerei eingebrochen. Sie sind über das Dach in das Gebäude eingedrungen und haben aus einem Büro diverse Multimedia-Geräte entwendet. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 0251-275-0.

Die gemütliche Stimmung, sie dauerte nicht allzu lange. Dann wurde es ungemütlich: Am Dienstagabend, 6. April, gegen 22.30 Uhr saßen vier Männer im Alter zwischen 48 und 56 Jahren am Teich des Südparks auf einer Bank und genossen den Abend bei einer Flasche Bier. Diese Vorliebe teilten sie gleich mit mehreren Personen.

Zwei Männer sind am vergangenen Freitag, 19. März, gegen 22.45 Uhr auf dem Marienplatz zuerst zusammengeschlagen und danach beraubt worden. Die beiden 18 Jahre alten Passanten wurden von einer Gruppe augenscheinlich Jugendlicher angegangen. Als das Duo bereits attackiert wurde, kam noch eine zweite Gang hinzu, hieb ebenfalls auf die Fußgänger ein.
Zwei Männer, 21 und 22, verprügelten in der Nacht zu Donnerstag, 18. März, gegen 3 Uhr früh einen 26 -Jährigen auf der Toilette einer Diskothek an der Hafenstraße. Unvermittelt schlug das Duo auf den Mittzwanziger ein, bis der zu Boden ging. Dort ließen sie ihn liegen und flüchteten.
Alkoholisiert und aggressiv: Ein unrühmliches Ende nahm der Sendbesuch von 15 Jugendlichen, die sich am vergangenen Freitag gegen 22 Uhr eine Schlägerei mit der Polizei lieferten. Am Autoscooter hatten sie sich zusammengerottet und mehr als angeheitert für Stunk gesorgt.

Aus polizeilicher Sicht ist der Rosenmontagszug in Münster im Großen und Ganzen überwiegend im Sinne karnevalistischen Frohsinns verlaufen. Obwohl die Kälte einige Zuschauer und Karnevalisten offensichtlich davon abhielten, den Umzug zu besuchen, wird die Zahl der Besucher auf 80.000 bis 85.000 geschätzt.
Neun Mann hoch musste die Polizei sich am Samstag (6. Februar) gegen 23.40 Uhr auf der Hiltruper Marktallee Respekt verschaffen. Eine Schlägerei hatte die Uniformierten auf den Plan gerufen. Einer der Streithähne prügelte auf die Ordnungshüter ein und sollte in Gewahrsam genommen werden.
Als ein 33 Jahre alter Angestellter einer Lokalität am Alten Fischmarkt am frühen Donnerstagmorgen, 4. Februar, gegen 2.55 Uhr die letzten Gäste von der Tanzfläche bitten wollte, bemerke er eine Rangelei zwischen zwei männlichen Gästen. Um den Knatsch zwischen beiden zu schlichten, stellte er sich zwischen die Streithähne.
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