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ISG
Mit dem Ziel, ihr Quartier nicht nur optisch aufzuwerten, sondern auch neue wirtschaftliche Perspektiven zu erschließen, hat die Immobilien- und Standortgemeinschaft (ISG) Bahnhofsviertel eine neue Arbeitsgruppe ins Leben gerufen: Unter dem Motto „Blickfang“ will diese mit kreativen Ideen den Leerständen entgegenwirken – und so neue Mieter anlocken.

Das „Lichtkonzept Bahnhofstraße“ hat sich als "Bereicherung und Aufwertung" für das Viertel erwiesen: Mit diesen Worten bilanziert der planungspolitische Sprecher der FDP-Ratfraktion, Jürgen Reuter, die ersten Monate nach Installierung der neuen Steelen.

Die Umgestaltung der Bahnhofstraße geht weiter: Das Tiefbauamt hat jetzt mit den Bauarbeiten für die Umsetzung des Lichtkonzeptes begonnen. Bodenstrahler und Stelen werden installiert, damit die Straße rechtzeitig zur dunklen Jahreszeit akzentuierter ausgeleuchtet wird.
Außerdem werden Bewässerungsleitungen für die Hecken verlegt, die im November gepflanzt werden.

„Die Banner mit den zwei Meter hohen Porträts haben viel Aufmerksamkeit und jede Menge Sympathie bekommen“, sagt Peter Cremer, Vorsitzender der Immobilien- und Standortgemeinschaft (ISG) Bahnhofsviertel Münster.

Es geht nicht um Öffnungszeiten, nicht um Prozentschlachten, nicht um Schnäppchenjagden. Es geht vielmehr um die persönliche Ansprache und um die fotografierte Botschaft: Hier bedient sie noch der Chef. Hier arbeiten Menschen mit Fachwissen und Erfahrung. Hier zählen der individuelle Service und die Qualität. Hier kann man sich aufhalten.

Für Münster ist dieser Beitritt ein Gewinn, da ist sich Peter Cremer sicher. Der Vorsitzende der Immobilien- und Standortgemeinschaft Bahnhofsviertel Münster e.V. (ISG) hebt ab auf ein neues Mitglied in dem Bunde, der die Revitalisierung und Aufwertung des Quartiers zu seiner Sache gemacht hat. Die aurelis Real Estate GmbH & Co.KG will jetzt an eben dieser Aufwertung mitwirken.

Bei Licht betrachtet ist die Bahnhofstraße nicht gerade ein Hingucker. Leere Läden, Schmuddelecken, ungepflegte Häuser, düstere Nebenstraßen, viel Licht und viel Schatten. Vom Zustand des Bahnhofs ganz zu schweigen. Ein chaotisches Gesamtbild, das zu diesem vernichtenden Urteil führt.
"Zur Verkehrsfläche degradiert"
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