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Oswald Grommes

Da hatte der Münsteraner Oswald Grommes Vorwürfe von erheblicher Tragweite gegen die beiden Beigeordneten Helga Bickeböller und Dr. Wolf Heinrichs erhoben - im Zusammenhang mit dem Ermittlungsverfahren zu Besichtigungsfahrten des Aufsichtsrates der Wohn + Stadtbau. Anschuldigungen, die jetzt wiederum die Verwaltung tätig werden ließ.
Bürger Oswald Grommes sieht sich bisweilen zum Handeln aufgefordert - häufig dann, wenn er zu meinen glaubt, dass Steuergelder falsch ausgegeben würden. So auch in diesem Fall: Nach eigenen Angaben erstattete er jüngst Strafanzeige gegen die beiden Beigeordneten Helga Bickeböller und Dr. Wolf Heinrichs beim Generalstaatsanwalt in Hamm.

Bürger Oswald Grommes lässt nicht locker. Schon gar nicht nach der jüngst angekündigten „saftigen Erhöhung der Abfallgebühren“ von rund 14 Prozent. Die Begründung, dass Gebührenüberschüsse und allgemeine Rücklagen aufgebraucht und der Aufschlag nicht mehr zu verhindern sei, sagt der streitbare Münsteraner, entspreche nicht den Tatsachen.

Oswald Grommes ist ein wehrhafter Bürger. Seine Strafanzeige aber wegen angeblicher Lustreisen Dienstreisen des Aufsichtsrates der Stadtwerke wurde 2008 abgewiesen. Er legte Beschwerde ein und die Sache liegt jetzt beim Bundeskriminalamt in Wiesbaden zur Prüfung.

2000 Euro Schmerzensgeld muss die Stadt jetzt nach einem Urteil des Oberlandesgerichtes Hamm an den Münsteraner Oswald Grommes überweisen. Damit gaben die Richter nach zweijährigem Verfahren der Klage des damals 69-Jährigen zumindest teilweise statt, der Verletzung der Verkehrssicherungspflicht ankreidete.
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