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Norbert Robers

Nachdem Studenten am Montagmorgen (23. November) fluchtartig ihre Besetzung des F1 im Fürstenberghaus aufgelöst haben, wird jetzt über die darin zurückgebliebenen Gegenstände diskutiert: Der AStA fordert die Utensilien ein, um sie den Demonstranten selbst zurückzugeben, das Rektorat will die Sachen nur herausgeben, wenn sich die Betroffenen vorher ausgewiesen haben.
Am Mittwochmorgen besetzten rund 20 Personen den F 1 im Fürstenberghaus: Gemeinsam mit rund 430 weiteren Kommilitonen hatten sie am Vorabend, im Anschluss an die stadtweite Demonstration, den Hörsaal in Beschlag genommen. Von WWU-Rektorin Ursula Nelles war den Studierenden für ihre Protest-Aktion eine Nacht zugestanden worden.

"Uni-Aneignung" hieß es zum Wochenanfang im Internet vielsagend. Als Treffpunkt für etwaige Teilnehmer war zuvor der Domplatz genannt worden. Doch mehr als fünfzehn bis zwanzig Studierende hatten sich dort nicht eingefunden. Aufgeteilt in mehrere Grüppchen, standen sie auf dem Gelände, diskutierten über die jüngsten Ereignisse an der Uni.

Die Besetzung im Audimax ist beendet. Um 6 Uhr früh rückte die Polizei, nach Auskunft ihres Sprechers Klaus Laackman mit "entsprechendem Aufgebot" vor Ort vertreten, im Hörsaal an. Der Aufforderung, ihn unverzüglich zu räumen, kamen die 53 Studierenden laut Laackman "sehr ruhig, sehr diszipliniert" nach.
Nach fast 40 Jahren legt er nun Zettel und Stift beiseite: Norbert Frie, Pressesprecher der Westfälischen Wilhelms-Universität, genießt ab 1. Oktober seinen Vorruhestand. Die Nachfolge tritt der münstersche Journalist Norbert Robers an. Zu feierlichen Verabschiedung Fries versammelten sich am Mittwoch (30. September) Freunde und Kollegen im Schlossgartencafé.
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