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Bürgerbäume
Wer mit Bäumen zu tun hat, der muss geduldig sein. Das ist bei Bürgerbäumen nicht anders. Mehr als 18 Monate nach Kyrill kämpft die Doppelreihe der kleinen Linden vor dem Schloss tapfer gegen die vergangenen trockenen Monate an – und seit heute Nachmittag nennt nun auch eine Tafel die Namen ihrer Stifter.
Rudolf Koolwaay ist zufrieden mit seinen Schützlingen. „Man kann sehen, dass sie sich mühen“ lobt er die rund 200 jungen Linden, die seit diesem Frühjahr den durch Kyrill kahl geschlagenen Promenaden-Abschnitt am Hindenburgplatz begrünen.

Auf den Tag genau 11 Monate ist es morgen her, dass Orkan Kyrill die Bäume der Promenade am Hindenburgplatz knickte wie Streichhölzer. Schon zu Ostern, so verhieß am Mittag Umweltdezernent Thomas Paal, wird dort wieder ein Spaziergang unter grünen Baumkronen möglich sein.

Sie ist klein und sie ist oho: Ilse Krischek-Rabenschlag. Mit Verve und Überzeugungskraft hat sie monatelang Bares gesammelt. Mal einen Euro, mal zwei, mal drei und manchmal etwas mehr. Bis sie 1000 Euro im Spendenbeutel hatte.
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