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Elisabet Ney

Das Stadtmuseum wird 30. Seine Geschichte lässt sich auch in Ausstellungen erzählen. Die Dauer- als auch Sonderreihen vermitteln den Besuchern umfangreiche Einblicke in die Geschichte Münsters.

Eine historische Postkarte vor Augen und die eigene Idee im Kopf machte sich der Designer Hans Kröger daran, einen Auftrag des Vorsitzenden der Immobilien und Standortgemeinschaft Bahnhofsviertel, Peter Cremer, umzusetzen.

Bis Sonntag, 25. Mai, zeigt das Stadtmuseum die Elisabet-Ney-Ausstellung "Herrin ihrer Kunst". Auch am Feiertag Fronleichnam (22. Mai) ist die Retrospektive zu Leben und Werk der Bildhauerin aus Münster geöffnet.

Ein weiteres Ausstellungsstück bereichert ab sofort bis zum 25. Mai die Ausstellung "Elisabet Ney - Herrin ihrer Kunst" im Stadtmuseum: Eine Akte des LWL-Archivamtes illustriert Neys Aktivitäten, die neben der Arbeit im Atelier abliefen, etwa um ein Standbild Franz von Fürstenbergs zu fertigen.
Abrechnungsposten "Aktmodell"

Hohe Aufmerksamkeit aus der Kunst-Fachwelt, enormes Besucherinteresse und Andrang bei den Führungen: Mit den Reaktionen auf seine große Elisabet-Ney-Retrospektive "Herrin ihrer Kunst" darf das Stadtmuseum zufrieden sein.

"Vierundfünfzig Jahre haben wir auf das Innigste geteilt", schrieb am Tag ihres Begräbnisses 1907 der Ehemann von Elisabet Ney, Edmund Montgomery.

Das unerhörte Fräulein Ney, die ganz und gar unangepasste Aufbegehrerin. Trotzt zeitlebens allen gesellschaftlichen Gepflogenheiten, ignoriert die herrschende Mode, ist anders als die Damen der Zeit. Eine unkonventionelle Vita, die 1833 am Bohlweg ihren Anfang nahm, später in den USA fortgesetzt wurde.

Das KünstlerinnenForum MünsterLand e.V. feiert heute (Samstag) ab 20 Uhr den 175. Geburtstag der münsteraner Bilderhauerin Elisabet Ney mit einer Party in der Stadthausgalerie im Rathausinnenhof.
Sie trennen beinahe 150 Jahre – und dennoch wirkt es, als habe Dr. Barbara Rommé erst kürzlich mit der Bildhauerin Elisabet Ney bei einer Tasse Kaffee über deren Leben geplaudert, so nah hat sie sich an diese außergewöhnliche Münsteranerin herangetastet.

Elisabet Ney: Mit einer großen Retrospektive feiert das hiesige Stadtmuseum an der Salzstraße den 175. Geburtstag der herausragendsten deutschen Bildhauerin des 19. Jahrhunderts - am 26. Januar 1833 am Bohlweg in Münster geboren. Journalist Werner Hinse befasste sich auf einer Studienreise in Amerika für echo-muenster mit dem Lebenswerk einer großartigen Künstlerin.
Archiv
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