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Drogenhilfe
Wenn alljährlich bunt kostümierte Narren und Jecken durch Münsters Innenstadt ziehen, dann ist der Alkohol oft der wichtigste Begleiter. Lustig soll er sein, der verrückteste Tag im Jahr. Doch nimmt der Spaß bald ein jähes Ende, wenn zu viel Promille durchs Blut fließen.

„Wir sind noch so klein und lassen das Trinken sein“: Wenn „süße Küken“ so überzeugt im Karneval Position beziehen, ist Jugendschutz alles andere als ein "trockenes" Thema. Darüber freut sich die städtische Drogenhilfe, die für ihre Präventionskampagne "Voll ist out" zum Saison-Höhepunkt 2010 auf aktive Mitstreiter setzt.

Zu der Debatte um die Äußerungen von Münsters Polizeipräsident Hubert Wimber zum Thema Drogenkonsum äußert sich jetzt auch Dr. Wolfgang Schneider, Leiter der münsterschen Drogenhilfevereins Indro e.V. Er stärkt Wimber den Rücken: Die Diskussion über die Erfolglosigkeit der gegenwärtigen Drogenverbotspolitik sei dringender denn je.
Die weißen Engelsflügel liegen bereit. Ebenso unzählige Buttons, Motiv-Karten und Bonbons. Über 30 Jugendliche aus der Oberstufe des Hiltruper Kardinal-von-Galen-Gymnasiums fiebern dem Rosenmontag entgegen. Als Schutzengel-Gruppe werden sie in Münsters Karnevalszug für einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol werben.

Knallig orange-farbige Jacken, pfiffige Infokarten und ein witziges Gewinnspiel – keine Frage, die "Voll ist out"-Teams fallen auf, wenn sie ab sofort wieder bis Rosenmontag durch Münsters Straßen ziehen. Ihr Ziel: bei Jugendlichen und Gastronomen für einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol zu werben.
Heiligabend in der städtischen Drogenhilfe – die Einladung zur Weihnachtsfeier in der Schorlemer Straße 8 ist für viele der Besucher der Einrichtung immer wieder etwas Besonderes. Anders als sonst stehen dort an diesem Tag nicht die vielfältigen Beratungs- und Hilfeangebote im Vordergrund, sondern das traditionelle Weihnachtsessen.

Schule und Alkohol: Das ist nicht nur ein Thema bei Klassenfahrten, Abschlusspartys und der Schulhofaufsicht. Wenn es um die Präventionsarbeit geht, arbeiten die Schulen und die städtische Kampagne "Voll ist out" Hand in Hand. Bei der nächsten Lehrerfortbildung am Mittwoch, 9. Dezember, sind noch Plätze frei.

Beim Stichwort "Voller Genuss" entstehen bei jedem andere Bilder - und die möchte das "Voll ist out"-Team gern sehen. Der diesjährige Wettbewerb der städtischen Kampagne zur Prävention von Alkoholmissbrauch ruft Jugendliche auf, mit dem Handy oder der Digikamera „genussvolle Momente“ festzuhalten.

Preiswertes „Vorglühen“ daheim, ehe man zur Disko startet, Koma-Saufen oder Hochprozentiges vom Kiosk durch Volljährige mitbringen lassen: Der Umgang (nicht nur) von Jugendlichen mit der Alltagsdroge Alkohol ist und bleibt ein gesellschaftliches Problem. Zwischen dem 11.11. und Aschermittwoch läuft deshalb die inzwischen sechste Auflage der Aktion „Voll ist out“ .

Rauchen und Alkohol trinken gilt bei immer weniger Jugendlichen als "cool". Damit sich diese Einsicht noch weiter verbreitet, stehen die Jugend Filmtage am 11. und 12. November unter dem Motto "Nikotin und Alkohol - Alltagsdrogen im Visier".
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Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar:




