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Koalition
Mehr bildungspolitische Selbstbestimmung für die Kommunen sowie gemeinsames Lernen über die 4. Klasse hinaus fordern Münsters Grüne im Vorfeld der Landtagswahlen am 9. Mai – und distanzieren sich damit klar von der amtierenden Regierung. Eine Koalition mit Rüttgers sei trotzdem kein Tabu-Thema.

Höflich, nett ist er formuliert - der Brief, den die Sozialdemokraten jetzt an die CDU-Spitzen Stefan Weber und Heinz-Dieter Sellenriek verschickten. Doch inhaltlich hat sich an der eigenen, Mitte vergangener Woche bereits bekannt gewordenen Linie nichts geändert: Gespräche ja, Koalition nein.
CDU und FDP haben bekanntlich mit der Kommunalwahl ihre Mehrheit im Rat verloren. Jetzt wollen die Christdemokraten unter dem Eindruck der Realitäten ein entscheidungsfähiges, stabiles Parteiengefüge organisieren.

Auch wenn in der öffentlichen Wahrnehmung der Bundestagswahlkampf 2009 eher als unaufgeregt und inhaltsleer einsortiert wird, für den münsterschen Bundestagskandidaten Ruprecht Polenz (CDU) spiegeln diese Attribute die Realität keineswegs.
Zwei Tage vor der Bundestagswahl zeigt sich Daniel Bahr, Spitzenkandidat der münsterschen Liberalen, gut gelaunt und höchst optimistisch: „Die Chancen, dass wir das beste Ergebnis seit Bestehen der FDP einholen, sind enorm hoch.“
Kaum waren die Urnen der Kommunalwahl geleert, da ging es auch schon weiter: Vor der Bundstagswahl am Sonntag, 27. September, resümiert der Spitzenkandidat der SPD, Christoph Strässer, vier Wochen Wahlkampf.
Unsere Umfrage ist beendet. Echo-muenster wollte von den Lesern wissen: „Welche Parteien-Koalition wünschen Sie sich für Münsters Stadtrat?“ Das Ergebnis: Wechselnde Mehrheiten werden favorisiert. Die große Koalition schnitt am schlechtesten ab - als Schlusslicht.

Klarmachen zum Ändern: Der Wahlslogan der Piratenpartei hat nach dem Abend des 30. August eine neue Dimension bekommen. Die Newcomer haben es auf Anhieb mit einem Sitz in den Rat der Stadt geschafft – und könnten sich, als Zünglein an der Waage erweisen. Wie die anderen Ein-Sitz-Parteien UWG, ÖDP und Die Linke mit ihren drei Sitzen,

Der Kreisverband der ÖDP (Ökologisch-Demokratische Partei) Münster fackelt nicht lange. Zwei Tage nach der Kommunalwahl wird zum außerordentlichen Kreisparteitag gerufen.

Zur Stadtrundfahrt der etwas anderen Art auf der Santa Monika am kommenden Donnerstag, 20. August, hat OB-Kandidat Wolfgang Heuer (SPD) einen weit gefassten Teilnehmerkreis eingeladen. Zum einen dürfen sich interessierte Bürger, zum anderen Repräsentanten anderer Parteien angesprochen fühlen – darunter Gerhard Joksch (Grüne), Fritz Pfau (UWG) und Gerd Kersting (ödp).
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Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar:




