Benutzeranmeldung
Gewalt
Gewalt gibt es nicht nur in Computerspielen, „Gewalt ist Kultur“, sagt der Berliner Medienexperte Thomas Feibel. Bei seinem Vortrag aus der Reihe "Was macht ihr denn da? Medienwelten von Kindern und Jugendlichen" am Donnerstag, 22. April, erinnerte er rund 150 Eltern und Pädagogen an Alltagssituationen, die von Gewalt geprägt sind.

„Münsters Standpunkte gegen Gewalt“ sind eindeutig: „Wer Gewalt fesselnd findet, ist nicht ganz dicht“, sagt beispielsweise Polizeipräsident Hubert Wimber. Und die Damen des USC zeigen „Gewalt im Sport die rote Karte“.
Ein Spinnennetz aus Gummibändern fördert den Teamgeist, eine "Rauschbrille" macht die Folgen von zu viel Alkohol sichtbar, ein Kartenspiel hilft bei der Selbst- und Fremdwahrnehmung: Diese Materialien enthält der "Methodenkoffer für soziale Gruppenarbeit" vom Jugendamt.

Die neuen Medien haben einen unendlichen Reichtum an Informationen und sozialen Begegnungen hervor gebracht. Aber auch die Gefahren und Fallstricke haben deutlich zugenommen.
Als „nicht dramatisch“ schätzt Münsters Polizei die Entwicklung der Kriminalität im Jahr 2009 ein: Die Zahl der Straftaten ist zwar gestiegen, die Aufklärungsquote konnte indes ebenfalls verbessert werden. Ein Bereich, der den Beamten nach wie vor Sorgen bereitet, sind die Gewaltdelikte. „Ein gesamtgesellschaftliches Problem“, weiß Polizeipräsident Hubert Wimber.

Oft reicht schon ein falsches Wort, und aus einer Meinungsverschiedenheit unter Mitschülern wird ein handfester Streit. Wie man der Gewalt wirkungsvoll begegnen kann, damit beschäftigten sich auf Einladung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) am Dienstag, 2. März, rund 180 Lehrer, Fachkräfte aus der Jugendhilfe und Polizisten.

Ein Betrunkener hat am Rosenmontag, 15. Februar, gegen 22.30 Uhr auf dem Albersloher Weg randaliert: Der 26-Jährige aus Emsdetten war zuvor vor einem Lokal abgewiesen worden, weil er sowohl zu betrunken als auch zu aggressiv war. Als er anfing, das Personal zu bespucken, hielten ihn zwei Bedienstete fest und riefen die Polizei an.

In der Adventszeit sieben Filme über das Christentum zu zeigen, scheint wenig überraschend. Eine Filmreihe zum Thema Religion und Gewalt dagegen, in der Gläubige sowohl als Opfer als auch als Täter auftreten, bietet reichlich Diskussionsstoff.

Mitten in Münster erlebte Heinrich Rövekamp in der Nacht zu Freitag wahrhaft Schreckliches. Der münsterische Rechtsanwalt wurde erstmals in seinem Leben Opfer einer Straftat. Und seine Frau musste das alles mit ansehen: Ein Taxifahrer stürmt aus seinem PKW, schlägt ebenso unvermittelt wie ungezähmt brutal mit einem harten Gegenstand auf Rövekamp ein. Und flüchtet.

Frieden und Demokratie sind in Gefahr, wenn politisches Desinteresse und extremistisch motivierte Gewalt in der Gesellschaft zunehmen. Kann man aus der Geschichte für die Gegenwart und Zukunft lernen?
Archiv
Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar:




