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Bürgerinitiative

Die Diskussion um den geplanten Funkmasten in der Aaseestadt reißt nicht ab: In einem offenen Brief wendet sich jetzt die Bürgerinitiative, die das Projekt vehement ablehnt, unter anderem an die Stadt Münster, an die Bezirksregierung, an den Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW und an den nordrhein-westfälischen Innenminister Dr. Ingo Wolf.

Gegen den geplanten Sendemast, der im Zuge eines neuen, bundesweit eingerichteten digitalen Funksystems für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste auf dem Gelände der Landespolizeischule Carl-Severing errichtet werden soll, hat eine Bürgerinitiative jetzt 1.257 Unterschriften gesammelt. Am Montag, 12. April, soll die Liste an Oberbürgermeister Markus Lewe übergeben werden.

In Münster formiert sich ein breites Bündnis zur Unterstützung der landesweiten Anti-Atom-Großdemo in Ahaus am Samstag, 24. April, die von der Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“ sowie dem Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen organisiert wird. Zudem planen verschiedene Organisationen einen entsprechenden Antrag für OB Markus Lewe.

Die Podiumsdiskussion zur Südbad-Problematik, bei der nur gewisse Spitzenkandidaten der Parteien zugegen waren, zieht weitere Kreise. Nachdem bereits Gerd Kersting (ÖDP) die ausgebliebene Einladung der Veranstalter moniert hatte, kritisiert auch Fritz Pfau, OB-Bewerber für die UWG, die "sehr beliebige" Zusammensetzung der Rednerliste.

Im schwarzen Anzug und mit Zylinder hat die Bürgerinitiative zur Erhaltung des Bades in Amelsbüren heute um die Schließung des Bades mit dem Bademeister getrauert. Gemeinsam schwammen sie die letzten Runden im sehr gut besuchten Bad. Gleichzeitig protestierte die BI für eine Wiederauferstehung des Bades, das vor 33 Jahren erstmals seine Pforten öffnete.

„Wir sind schon stolz darauf, einen solchen Diskussionsprozess angestoßen zu haben“. Rainer Bode und seine Mitstreiter aus der Bürgerinitiative gegen die städtische Finanzierung der Kultur- und Kongresshalle ziehen ansonsten eine durchwachsene Bilanz des „Wahlkampfs“: „Uns hat die Bereitschaft der Befürworter zu einer kontroversen Auseinandersetzung gefehlt“.
Die Bürgerinitiative "Keine städtische Finanzierung einer Kultur- und Kongresshalle auf dem Hindenburgplatz" lehnt den Abriss der Baracke ab und bezeichnet studentischen selbst verwalteten Kultur- und Arbeitsraum als vom Aussterben bedroht und deshalb erhaltenswert.
Noch bis in die Nacht hinein saßen Mitglieder der Bürgerinitiative (BI) beim Korrekturlesen – heute am späten Nachmittag präsentierten sie stolz „ihre“ Zeitung: Mehr als 100 000 Exemplare sollen in den verbleibenden Tagen bis zum Bürgerentscheid die Münsteraner überzeugen, sich gegen die städtische Finanzierung einer Kultur- und Kongresshalle auszusprechen.

Jetzt steht es fest: Am 27. April sind Münsters Bürger dazu aufgerufen, direkt über die städtische Beteiligung am Bau einer Kultur- und Kongresshalle auf dem Hindenburgplatz zu entscheiden.

Als der Tross sich am DGB-Haus in der Zumsandestraße in Bewegung setzt, fahren im Bollerwagen genau 28 417 Unterschriften gegen die Musikhalle auf dem Hindenburgplatz mit. Ziel an diesem regnerischen Morgen: Das Stadtweinhaus, wo die Listen an Oberbürgermeister Dr. Berthold Tillmann übergeben werden sollen.
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