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Springen

Reitsporttechnisch betrachtet ist das Pfingstwochenende immer auch das Wochenende des Integrativen Turniers des Reittherapiezentrums der Alexianer-Werkstätten. Zum 13. Mal stellt der Wettbewerb jetzt behinderte und nicht behinderte Reiter in den Blickpunkt.
Auf der Reitanlage in Amelsbüren sind 27 Dressur-, Spring- und Geschicklichkeitsprüfungen geplant.

Es war wieder einmal der Tag eines „jungen Wilden“. Immer wieder gelingt es den weniger bekannten Reitern, sich bei einem der Top-Events des K+K-Cups in Szene zu setzen, ja manchmal sogar die Elite zu düpieren. So war es auch beim Hallenturnier 2010. Der Große K+K Preis von Münster ging nämlich nach Stechen an Sebastian Karshüning auf Lucy vom Reiterverein Rhede.

Am Samstag der Sieg im Grand Prix, am Sonntag der Sieg im Grand Prix Spezial. Für Hubertus Schmidt und Donnelly läuft es beim K+K-Cup in der Halle Münsterland optimal. Aber auch die beiden Nächstplatzierten im „Spezial“, Helen Langehanenberg auf Responsible und Nadine Capellmann auf Raffaldo waren mit ihrem Abschneiden alles andere als unzufrieden.
Es war eng bis zum Schluss. Aber an den Sieg glaubten die Reiterinnen und Reiter des RFV Greven und ihr Reitlehrer Reinhard Engeler bis zum Schluss. Ein überaus glücklicher Vereinsvorsitzender Hermann Tophoff-Kaup war dann auch der Meinung, dass die Reiter aus der Emsstadt endlich wieder einmal an der Reihe waren.

„Es ist unglaublich – am Samstagmorgen beim A-Springen schon so viele Besucher.“ Bernd Schulz Brüning, Chef des Turniers in der Halle Münsterland, kennt diesen Publikums-Run zum Springen, der dritten Teilprüfung im Rahmen der Bauernolympiade zwar schon seit mehr als 30 Jahren. Es überrascht ihn aber immer wieder.
Greven (30,90 Punkte) vor Titelverteidiger Albachten (30,80), Saerbeck und Westbevern (beide 30,0). So sah es am Donnerstagnachmittag nach Abschluss der ersten Teildisziplin im Rahmen der „Bauernolympiade“ – der Einzeldressur – aus. Zwischen diesen vier Teams lagen nur 0,9 Punkte.
Zu den spannendsten Wettbewerben im Tagesprogramm beim K+K-Cup in der Halle Münsterland gehörte am Mittwoch das Mannschaftschampionat der Kreisreiterverbände. Sieben Viererteams kämpften in einer Springprüfung der Klasse L darum, die Nachfolge des Reiterverbandes Altkreis Lüdinghausen anzutreten.
Pferde sind nicht schön – Pferde haben keine Farbe. So wurde es uns beigebracht – damals, als auch noch der Spruch galt „Reiten lernt man nur durch fegen….“ Aber bitte, was war denn das, was den mehr als 2000 Besuchern in der Halle Münsterland am Mittwochabend bei der Hengstgalashow präsentiert wurde? Das war doch schön – und auch noch in glänzenden Farben!
Schon im Normalumlauf war sie die Schnellste. Und auch im Stechen ließ sie nichts mehr anbrennen: Grit Schulze Wierling, Mitglied des Zucht-, Reit- und Fahrvereins Altenberge, sicherte sich am Mittwoch auf Payton nicht nur den Sieg im ersten S-Springen im Rahmen des K+K-Cups.
Sieger 2008, Zweitplatzierter 2009 und wieder Gewinner 2010. Für Bernd Schulze Topphoff vom RFV Roxel ist das Auftaktspringen zum K+K-Cup, traditionell ein M-Springen um den Preis des Reiterverbandes Münster, eine erfreuliche Angelegenheit.
Archiv
Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar:




