Benutzeranmeldung
Karneval

Die Antwort kam postwendend. Deklariert als eine Art Offener Brief, der zunächst an Oberbürgermeister Markus Lewe und Stadtkämmerin Helga Bickeböller adressiert war. Zeichen dafür, dass die Sache Hery Klas, den grünen Fraktionsvorsitzenden, mächtig wurmte.

Dem raschen Ruf nach einem Glasverbot im Straßenkarneval, der in den vergangenen Tagen von den Abfallwirtschaftsbetrieben wie auch dem Ordnungsamt diskutiert wurde, bringt FDP-Ratsherr Hans Varnhagen angesichts der Scherbenberge nach dem Rosenmontagszug zwar Verständnis entgegen. Allerdings warnt er vor überhasteten Reaktionen.

Zehn Ordnungsamtsmitarbeiter und sechs Polizeibeamte statteten am vergangenen Karnevalswochenende verschiedenen Szenelokalen Besuche ab. Geprüft wurde, ob die Betreiber die Jugendschutzvorschriften einhalten. Am Ende steht eine positive Bilanz: Niemand hatte gegen die bestehenden Verordnungen verstoßen.
Um das bunte Treiben in der Innenstadt zu überwachen, waren neben der Polizei auch die Einsatzkräfte des städtischen Ordnungsamtes am Rosenmontag in Münsters Innenstadt unterwegs. Die Doppelstreifen unternahmen dabei vor allem Kontrollen im Sinne des Jugendschutzgesetzes. In mehr als 100 Fällen mussten sie die Identität der jungen Narren überprüfen.

Aus polizeilicher Sicht ist der Rosenmontagszug in Münster im Großen und Ganzen überwiegend im Sinne karnevalistischen Frohsinns verlaufen. Obwohl die Kälte einige Zuschauer und Karnevalisten offensichtlich davon abhielten, den Umzug zu besuchen, wird die Zahl der Besucher auf 80.000 bis 85.000 geschätzt.
Wenn alljährlich bunt kostümierte Narren und Jecken durch Münsters Innenstadt ziehen, dann ist der Alkohol oft der wichtigste Begleiter. Lustig soll er sein, der verrückteste Tag im Jahr. Doch nimmt der Spaß bald ein jähes Ende, wenn zu viel Promille durchs Blut fließen.
Popcorn, Weingummi-Tüten und Bonbons flogen bunt durch die Luft: Der Lindwurm, der Höhepunkt des Karnevals, kroch am Rosenmontag zum 53. Mal durch die Innenstadt Münsters. Rund 80.000 Narren trotzten der klirrenden Kälte und feuerten die Karnevalswagen, Spielmanns- und Fanfarenzüge sowie viele Fußgruppen mit einem lautem „Helau“ an.

Seit Donnerstagvormittag, pünktlich um 11.11 Uhr, sind Münsters Närrinnen nicht mehr zu halten. Mit bunten Kostümen verkleidet gehen sie auf Krawatten- und Schnürsenkel-Jagd – eine Tradition an Weiberfastnacht. Doch woher stammt dieser beliebte Brauch eigentlich?

Vorfahr für die Narren, denn sie haben am Sonntag (15. Februar) und Rosenmontag (15. Februar) auf den Straßen der Altstadt das Heft in der Hand. So ist vor und nach der Schlüsselübergabe durch Oberbürgermeister Markus Lewe ist der Prinzipalmarkt am Sonntag von 9 bis 16 Uhr gesperrt.
Westfalenland, Westfalenland, ist wieder außer Rand und Band – versprochen. Der Karneval setzt mit Schlüsselübergabe am Sonntag (14. Februar) und Rosenmontagszug am 15. Februar zum Endspurt an.
Archiv
Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar:




