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Körperverletzung
Mit einem Platzverweis durch die Polizei endete für drei der Körperverletzung verdächtigte Männer das Eurocityfest.

Was braucht man, um mehr als eineinhalb Jahrtausende in ein Szenario der Vergangenheit zu reisen? Richtig: 600 Jugendliche aus Münster, einen ordentlichen See und den 1. Mai. Und schon sieht es nach ein paar Stunden so aus, wie weiland die römischen Geschichtsschreiber ihre Stadt nach der sprichwörtlichen Plünderung der Vandalen vorgefunden haben.

Zwei junge Männer wurden am frühen Donnerstagmorgen, 1. April, gegen 4.40 Uhr in der Nähe des Fahrradabstellplatzes auf der Bahnhofstraße aus einer 5-köpfigen Gruppe heraus von drei Personen unvermittelt angegriffen. Die 21 und 23 Jahre alten Opfer wurden geschlagen und getreten.
Als „nicht dramatisch“ schätzt Münsters Polizei die Entwicklung der Kriminalität im Jahr 2009 ein: Die Zahl der Straftaten ist zwar gestiegen, die Aufklärungsquote konnte indes ebenfalls verbessert werden. Ein Bereich, der den Beamten nach wie vor Sorgen bereitet, sind die Gewaltdelikte. „Ein gesamtgesellschaftliches Problem“, weiß Polizeipräsident Hubert Wimber.

"Die Klage wird abgewiesen". Was sich bereits in der mündlichen Verhandlung am 26. November vor dem Verwaltungsgericht abgezeichnet hatte, ist nun auch als schriftliches Urteil vorhanden: Der 24-jährige gebürtige Jordanier ("König von Gievenbeck") wird keine weitere Aufenthaltserlaubnis bekommen.
Ein Streit zwischen einem Koch und einem Kellner ist am Samstag, 12. Dezember, gegen 23.15 Uhr im Zentrum von Münster eskaliert. Beide Männer waren in eine Auseinandersetzung über die vermeintlich unsaubere Küche geraten.
Er nennt sich selber „König von Gievenbeck“, der nach eigener Wahrnehmung keine Fremdherrschaft in seinem Revier duldet. Ein verurteilter Krimineller, der über die Bevölkerung von Gievenbeck herrscht, wie er selber sagt. Jetzt will er auf dem Klageweg die Verlängerung seiner Aufenthaltserlaubnis erstreiten.

Eine unglaubliche, brutale Körperverletzung kam jetzt ans Licht. Am Donnerstag vergangener Woche (20. August) haben zwei Männer im Haus der Wohnungslosen an der Bahnhofstraße einen Mitbewohner in Brand gesetzt.
Acht schönen Früchtchen hat die Polizei jetzt das Handwerk gelegt. Die Jungen, zwischen 12 und 15 Jahre alt, haben einiges auf dem Kerbholz. Diebstahl von Leergut vom Gelände eines Getränkemarktes am Geister Landweg Ende Januar zum Beispiel.

Wer Alkohol oder Drogen konsumiert hat und sich anschließend hinters Steuer setzt, kann sich strafbar machen und riskiert den Führerschein. Das ist allgemein bekannt. Jetzt soll die Fahrerlaubnis bei jungen Erwachsenen auch dann eingezogen werden können, wenn die Straftat nichts mit dem Straßenverkehr zu tun hat.
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