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Markus Müller

Mit einer komplexen Sonderschau, die auch weniger populäre Facetten des spanischen Künstlers Joan Miró (1893-1983) ins Licht rückt, eröffnet das Graphikmuseum Pablo Picasso im zehnten Jahr seines Bestehens am 5. März den Reigen seiner Jubiläums-Veranstaltungen.

Es ist eine Sensation: Dem Graphikmuseum Pablo Picasso wird eine millionenschwere Privatsammlung von einer Sammlerin aus Bremen anvertraut.

Helmut Newton zählt zu den erfolgreichsten und bestbezahlten Fotografen des 20. Jahrhunderts.100 seiner Werke sind derzeit in Münsters Graphikmuseum Pablo Picasso zu sehen. Aber nur noch diese Woche: Am Sonntag, 26. April, schließt die Ausstellung ihr Pforten.

Parallel zur aktuellen Helmut Newton-Ausstellung präsentiert das Graphikmuseum Pablo Picasso Werke aus eigenem Bestand. Mit dem „Picasso ABC“ greift das Museum in ständigem Wechsel verschiedene künstlerische Themen aus dem Leben und Werk Picassos auf, um sie anhand exemplarischer Grafiken zu illustrieren.
Ein krönender Abschluss war's: Mit nochmaligem Publikumsandrang ging die Maeght-Ausstellung im Picasso-Museum am Sonntag zu Ende. „Unsere Erwartungen wurden weit übertroffen“, freute sich Geschäftsführerin Andrea Gläßer. „Insgesamt 35 000 Gäste sahen die Schau seit August. Allein am letzten Wochenende nutzten über 1700 Kunstfreunde die Gelegenheit für einen Besuch.

Nur noch wenige Tage sind die rund 120 Werke aus der berühmten südfranzösischen Stiftung der Maeght-Familie im Picasso-Museum zu sehen. Die am Sonntag endende Schau zeigt Bilder der größten Künstler des 20. Jahrhunderts - darunter Werke von Braque, Chagall, Giacometti und Miró.
Der Sommer 2006 war heiß. Während in Deutschland das sonnige Wetter die angemessene Kulisse für das Spektakel der Fußball-WM abgab, döste die französische Kapitale in der Hitze träge vor sich hin. Seinem stickig-heißen Pariser Atelier entflohen, durchstreifte Yong-Chang Chung Galerien und Buchläden.

„Im Vorfeld ist von der Stiftung einiges falsch angegangen worden.“ Am Tag nach dem Bürgerentscheid zur Kultur- und Kongresshalle nimmt Großförderer Reinhard Horstmann gegenüber echo-muenster kein Blatt vor den Mund.

Dicke Luft in der Bürgerhalle. Der Sauerstoff wurde knapp für Gegner wie Befürworter der Kultur- und Kongresshalle. Je nach Gefühlslage störte es die einem mehr, die anderen weniger. Mit jedem Zwischenergebnis brachen sich die Emotionen Bahn, denn schon bei den ersten Zwischenergebnissen war klar: Die Halle kommt nicht.
Das Rennen soll fair verlaufen, die Argumente von der Vorurteils- auf die inhaltliche Ebene gehoben und schließlich Anfang Mai „das Ding gewonnen“ sein: Die Befürworter der Kultur- und Kongresshalle gaben sich am Tag nach der Unterschriften-Demonstration der Gegner zuversichtlich.
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