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Staatsanwaltschaft
Gegen das Urteil im Prozess gegen den Wohn+Stadtbau-Geschäftsführer Klemens Nottenkemper, das am Mittwoch, 5. Mai, am Amtsgericht Münster gesprochen wurde, will neben dem Verteidiger jetzt auch der Staatsanwalt Berufung einlegen. Die von der Richterin gesetzte Geldstrafe von 16.000 Euro liegt deutlich unter der Forderung des Anklagevertreters.

Der Prozess gegen den Geschäftsführer von Wohn+Stadtbau, Klemens Nottenkemper, hat am Mittwoch, 7. April, vor dem Amtsgericht Münster begonnen. Weil der Aufsichtsrat des Unternehmens angeblich auf "Vergnügungsreisen" gegangen war, muss sich Nottenkemper nun wegen Untreue verantworten.

Nach dem Überfall in der Privatwohnung eines Juwelierpaares im Jahr 2006 wurde jetzt, vier Jahre später, am Mittwoch, 31. März 2010, der letzte noch flüchtige Täter deutschen Kriminalbeamten in London übergeben. Knapp drei Wochen zuvor, am 11. März, war er in Großbritannien festgenommen worden.

Auch im Münster und Umgebung sind in den vergangenen Wochen eine Reihe von Fällen sexuellem Missbrauchs von Geistlichen an Kindern ans Licht gekommen.

Wegen des Verdachtes des sexuellen Missbrauchs von Kindern und der Verbreitung kinderpornografischer Schriften wurden am Mittwochmorgen, 24. Februar, bundesweit acht polizeiliche Durchsuchungen durchgeführt. Zu den Beschuldigten gehört auch ein Mann aus Münster. Dies teilen aktuell Polizei und Staatsanwaltschaft mit.
Er hat es gut gemeint: Um ein großes Benefizkonzert für die Erdbebenopfer in Haiti zu organisieren, hat Metropolis-Geschäftsführer Gerald Wissel offenbar auf's falsche Pferd gesetzt. Denn der vermeintliche Veranstaltungsmanager scheint ein Betrüger zu sein – und sitzt derzeit in Untersuchungshaft. Wissel plant dennoch eine Charity-Aktion – dieses Mal mit seriöser Unterstützung.

"Eine Vorverurteilung darf nicht vorgenommen werden": So lautet gegenüber der Presse der O-Ton von Gerd Kersting. Mit diesen Worten bezog der Ratsherr der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) Position zu den öffentlich gewordenen Vorgängen bei Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gegen den Geschäftsführer der Wohn- und Stadtbau bzw. gegen den zugeordneten Aufsichtsrat.

18.000 Euro soll er bezahlen, der Chef der Wohn + Stadtbau. Ein Strafbefehl, den jetzt das Amtsgericht Münster gegen Klemens Nottenkemper erließ – auf Antrag der hiesigen Staatsanwaltschaft, die zuvor wochenlang wegen möglicher Untreue ermittelt hatte.

Selbstjustiz in recht extremer Fall ereignete sich am Donnerstag, 24. September, auf der Warendorfer Straße. Dort war ein 34-Jähriger mit seinem Wagen Richtung Münster unterwegs. Dem nachfolgenden 44-Jährigen ging es aber offensichtlich nicht schnell genug: Er fuhr sehr dicht auf, musste dann gemeinsam mit dem anderen PKW an einer Ampel stoppen.

Die Staatsanwaltschaft Münster ermittelt derzeit gegen eine Mitarbeiterin aus der Stadtverwaltung, die in Verdacht steht, sich Unregelmäßigkeiten beim Ausstellen von Rechnungen schuldig gemacht zu haben.
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