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Migration

In Münster lebende Migranten sind ausgesprochen engagiert, kulturell interessiert und bildungsorientiert. Diesen Schluss legt eine Erhebung unter Fachorganisationen nahe. Die Koordinierungsstelle für Migration und interkulturelle Angelegenheiten hatte dazu 90 Vereine und Initiativen angeschrieben. Davon beteiligten sich 55 an der Erhebung.

Wie hängt Schulerfolg mit sprachlicher Bildung zusammen? Das untersucht Prof. Dr. Sara Fürstenau seit diesem Semester an der Westfälischen Wilhelms-Universität. Sie forscht und lehrt am Institut für Erziehungswissenschaft.

Ein Film, der irritiert und polarisiert, der bestürzt, empört und berührt, der aber auch Passagen von abgründiger Komik und erfreulicher Menschlichkeit enthält. Das Roadmovie der besonderen Art: Mit diesen Worten kündigt der Verleih Günter Wallraffs neue, vieldiskutierte Reportage „Schwarz auf Weiß“ an. Gezeigt wird sie ab Donnerstag, 5. November, im Cinema.

Alle Kraft voraus: Die Losung der Linken für die Bundestagswahl. „Wir“, analysiert Rüdiger Sagel, der Landtagsabgeordnete, die örtlichen Ergebnisse des jüngsten Urnengangs, „wir sind der einzig wirkliche Gewinner, konnten relativ deutlich zulegen.“

"Ich bin froh, dass es solche Organisationen wie die Caritas und die Flüchtlingshilfen gibt, die sich für das Bleiberecht von Einwanderern einsetzen“, unterstrich Ruprecht Polenz (CDU), Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses, in einem seiner Statements.

Integration - für den Fachbereich Wirtschaft der Fachhochschule Münster ein wichtiges Thema. Gerade die internationalen Studiengänge holen viele ausländische Studierende und solche mit Migrationshintergrund an die Hochschule.Für sie bietet der Fachbereich Wirtschaft in einem Pilotprojekt nun spezielle Betreuungs- und Beratungsangebote.
Dass in Münster das „FrauenZeitAlter“ längst angebrochen ist, braucht man nicht zu beweisen – das leben die Einwohnerinnen täglich in Familie, Frauenorganisationen, Vereinen oder anderswo engagiert vor.
Der Alltag in Schule und Jugendclubs ist oftmals interkulturell geprägt – dass die Ausbildung angehender Pädagogen und Sozialarbeiter dieser Situation zu wenig Rechnung trägt, bemängeln die Stadt Münster, die Universität und die Fachhochschule. Ein landesweites Projekt soll jetzt dagegen wirken.
Deutschland ist ein Einwanderungsland: Jeder fünfte Einwohner hat einen Migrationshintergrund, bei den unter 25-jährigen sogar jeder vierte. Aber wie kann Integration aus ethnologischer Sicht gelingen?
„Mich hat meine eigene Migrationsgeschichte und mein Interesse an fremden Kulturen motiviert, teilzunehmen“, sagt die 18-jährige Annamika, Teilnehmerin der Arbeitsgruppe „Fremde in Münster“. Dieses interkulturelle Projekt wurde vom Stadtarchiv Münster zum Landeswettbewerb „Archiv und Jugend“ vorgeschlagen.
Archiv
Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar:




