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Immobilie

Nach einer aktuellen Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) muss eine Stadt den Verkauf eines eigenen Grundstückes nicht öffentlich ausschreiben, wenn sie den Erwerber lediglich verpflichten will, bestimmte städtebauliche Ziele zur Steigerung der Attraktivität zu erfüllen.
Mit dem Ziel, ihr Quartier nicht nur optisch aufzuwerten, sondern auch neue wirtschaftliche Perspektiven zu erschließen, hat die Immobilien- und Standortgemeinschaft (ISG) Bahnhofsviertel eine neue Arbeitsgruppe ins Leben gerufen: Unter dem Motto „Blickfang“ will diese mit kreativen Ideen den Leerständen entgegenwirken – und so neue Mieter anlocken.

Über 280 Unternehmen gehen vom 11. bis 14. März bei der 14. Messe "Bauen & Wohnen" in der Halle Münsterland an den Start. Von „A“ wie Architekten und Aufzüge über „B“ wie Bauberatung und Baustoffe bis zu „C“ wie Carports oder „Z“ wie Zäune sind viele Branchen dabei.

Lange hat er leer gestanden, jetzt will die Stadt den Gebäudekomplex Herwarthstraße/von Steuben-Straße versilbern. Sie bietet das Grundstück in Bahnhofsnähe europaweit zum Verkauf an. Der Preis der Liegenschaft: Mindestens 3,3 Millionen Euro. Bis zum 10. August können Interessenten per Mindestgebot ihren Hut in den Ring werfen.

„Wir haben die Aachener Grundvermögen informiert“, will Holger Voskuhl die Vorwürfe des Prokuristen des Unternehmen, Guido Franke, nicht auf sich sitzen lassen. Franke hatte moniert, dass sich der Verwalter des insolventen Modehauses Wehmeyer bislang noch nicht bei ihm gemeldet und zum Mietvertrag geäußert habe.

Bei Guido Franke rufen zurzeit alle möglichen und unmöglichen Leute an. Seriöse Makler, die einen Nachmieter für die Wehmeyer-Immobilie an der Ludgeristraße an der Hand haben. Weniger seriöse Vermittler, die glauben, auf blauen Dunst hin eine schnelle Mark machen zu können. Journalisten, die wissen wollen, was denn nun mit dem Haus in 1a-Lage wird.

Wer sich zurzeit in Münster nach eigenen vier Wänden umsieht, dürfte kräftig schlucken. Die Preise für ein Haus oder eine gebrauchte Eigentumswohnung sind seit dem vergangenen Frühjahr weiter nach oben geklettert.
Was sich leise und langsam, aber immer deutlicher anbahnte, wird Wirklichkeit: Die St. Elisabeth-Kirche an der Dortmunder Straße wird zum Ende dieses Jahres profaniert – sprich entweiht. Das entsprechende Dekret aus dem Generalvikariat ist vor wenigen Tagen in der Gemeinde Herz-Jesu und St. Elisabeth angekommen und rückt nun den Abschied in greifbare Nähe.

Sie war als neues Domizil für das Westpreußische Museum im Gespräch und als Hotel. Beide Pläne haben sich zerschlagen.
Das Museum bleibt, wo es ist, in Wolbeck. „Ich werde nicht zum Zuge kommen“, rechnet sich auch Hotelier Georg König keine Chancen mehr aus, in den Besitz der Immobilie zu kommen, um sie zu einem Vier-Sterne-Hotel aus- und umzubauen.
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Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar:




