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Pablo Picasso

Joan Miró gilt als einer der vielfältigsten und experimentierfreudigsten Künstler der klassischen Moderne. Er war Maler, Grafiker, Bildhauer und Keramiker zugleich. Rund 100 seiner Werke zeigt das Graphikmuseum Pablo Picasso Münster bis 6. Juni in der Ausstellung „Joan Miró - Die Farbe seiner Träume“.

So viel Münster wie vom 10. bis 14. März hat es bislang noch nie auf der Internationalen Tourismusbörse (ITB) gegeben. Münster Marketing, das seit Jahren auf der weltweit größten Reisemesse für die Westfalenmetropole wirbt, erhält Verstärkung durch drei münstersche Kunstmuseen. Und Oberbürgermeister Markus Lewe wird ebenfalls für einen Tag in Berlin zugegen sein.

Schon drei Wochen vor dem Jahreswechsel zieht das Picasso-Museum positive Bilanz. „Wir haben die rund 83.000 Besucher des Vorjahres bereits übertroffen“, freut sich Geschäftsführerin Andrea Hagemann.
„Damit verspricht 2009 das zweiterfolgreichste Jahr seit der Museumseröffnung zu werden.“
Publikumsliebling

90 Kisten mit 140 Gemälden und Skulpturen der Schweizer Fondation Planque werden diese Woche im Picasso-Museum ausgepackt. Unter den Werken sind auch 15 Bilder von Pablo Picasso. Bei jedem einzelnen Werk prüfen Restaurator Dietmar Wohl und Florian Rodari von der Fondation Planque genau, ob es den Transport aus der Schweiz nach Münster gut überstanden hat.

Picasso als metaphysischer Schattenwurf. Nun denn. Schon damals, bei der parlamentarischen Beratung über die Pflasterung des neuen Platzes gegenüber dem Graphikmuseum Pablo Picasso mit einem gepixelten Porträt des Meisters, beschlich den geneigten Zuhörer die klammheimliche Frage: Metaphysisch? Wie mag das wohl in Stein aussehen? Abwarten.

Parallel zur aktuellen Helmut Newton-Ausstellung präsentiert das Graphikmuseum Pablo Picasso Werke aus eigenem Bestand. Mit dem „Picasso ABC“ greift das Museum in ständigem Wechsel verschiedene künstlerische Themen aus dem Leben und Werk Picassos auf, um sie anhand exemplarischer Grafiken zu illustrieren.

Kunst verbindet - das zeigte sich in diesen Tagen beim Treffen der Freundeskreise des Westfälischen Landesmuseums für Kunst- und Kulturgeschichte und des Graphikmuseums Pablo Picasso.

Da hat aber jemand Überzeugungsarbeit geleistet: Im ersten Durchgang noch hatte Claude Ruiz Picasso abgewunken. „Nicht erwünscht“ war beim Sohn des großen Künstlers Pablo Picasso das in Stein gemeißelte Pixel-Konterfei. So jedenfalls die knappe Antwort aus Paris auf die Anfrage aus Münster.

„Das Abenteuer der Moderne“: Rund 170 Werke aus dem französischen Kunstimperium der Familie Maeght werden ab 2. August im Picasso-Museum gezeigt. Unter den Künstlern des 20. Jahrhunderts gilt der 1887 im heutigen Weißrussland geborene Chagall als der große Magier und Kolorist.
Der Countdown läuft. Die Vorbereitungen für die große neue Ausstellung "Maeght: Das Abenteuer der Moderne" im Picasso-Museum laufen auf Hochtouren. Allerdings: Während der in dieser sowie Anfang der nächsten Woche stattfindenden Aufbauphase bleiben die Schauräume bis zum 31. Juli geschlossen.
Archiv
Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar:




