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Kündigung
Als „angespannt, aber gefasst“ beschreibt Karstadt Münster-Chef Thomas du Buy die Stimmung seiner Belegschaft. Zusammen mit dem stellvertretenden Betriebsratschef Burkhard Langhorst und einer Ver.di-Vertreterin hat er am Dienstag, 4. Mai, die 150 Beschäftigten in einer Versammlung über den aktuellen Stand der Verhandlungen über die insolvente Warenhauskette informiert.
Lokaltermin bei Justitia: Am Montagmorgen (5. Oktober) trafen sich Dr. Michael Harengerd, Vorsitzender der "Biologischen Station Rieselfelder e.V.“ und Verpächter der Gaststätte Heidekrug, und deren Betreiberin Elisabeth Schulze Relau, im Landgericht Münster.

Eine Radtour durch Münsters Rieselfelder, sie endet oftmals im „Heidekrug“, dem beliebten Lokal an der Coermühle. Dass damit im nächsten Jahr Schluss sein soll, entsetzt viele Stammgäste: Eine Interessengemeinschaft (IG) hat vor zwei Monaten zu einer Unterschriftenaktion aufgerufen, um die geplante Neuverpachtung zu verhindern.

Bei 50 Mitarbeitern der münsterschen Escada-Tochter Primera liegt bereits die Kündigung auf dem Tisch, für 300 weitere hieß es in den letzten Tagen bangen und hoffen. Bei der gestrigen (Dienstag) Betriebsversammlung erklärten drei Vertreter der Münchener Beteiligungsgesellschaft mutares AG: „Alle drei Marken werden fortgeführt.“

Wie heute bekannt wurde stößt der Modekonzern Escada im Sog der drohenden Insolvenz seine Marken Laurel, cavita und apriori ab. Die drei Gesellschaften werden einer Mitteilung der Escada AG zufolge am 1. Juni von der Münchner Beteiligungsgesellschaft mutares AG übernommen.

Anfang des Jahres war die Top-Möbel-Welt an der Hammer Straße noch in Ordnung. Das 20-köpfige Team um Hausleiter Thomas Pohlschmidt wollte den 20. Geburtstag am Standort Münster feiern. Ein ganzes Jahr lang. Daraus wird nun nichts.
Die Quote der Arbeitslosen ist zum Jahresende in Münster auf 6 Prozent gestiegen. Das war mit Blick auf den Kalender zu erwarten. Es ist Winter und so bezeichnet Wolf-Rüdiger Schwedhelm, Leiter der Arbeitsagentur Münster, den Anstieg um 0,9 Prozent als durchaus moderat.

„Wir bleiben in Münster“: Der Jubel der 120 Mitarbeiter des Modehauses SinnLeffers am 27. November war kaum verklungen, da hatten die Geschäftsführung und der Betriebsrat mit seiner Vorsitzenden Annegret Schüring schon schwierige Gespräch im Ringen um jeden Arbeitsplatz zu führen.

In Berlin wird mit spitzem Bleistift gerechnet und in Münster bangen Menschen um ihren angestammten Arbeitsplatz. In der Belegschaft der Coca-Cola AG am Kesslerweg macht sich Unruhe breit, denn der Produktionsstandort Münster ist gefährdet.

Die Absatzkrise in der Autoindustrie hinterlässt auch Kratzer beim Zulieferer Lackhersteller BASF Coatings in Hiltrup. „Die weltweiten Rückgänge bei der Nachfrage haben auch für uns Konsequenzen“, sagte Pressesprecher Martin Rissmann.
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Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar:




