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Förderverein Münster-Rjasan

Sie besorgen Medikamente für das Geldgeschenk der Freunde aus Münster, sie sparen es für größere Anschaffungen oder schaffen es mit dieser Unterstützung, warme Stiefel für die Kinder zu kaufen: Die Sammelüberweisungs-Aktion "von Familie zu Familie" erreicht in Rjasan viel Gutes.

Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter dem Förderverein Münster-Rjasan: Denn in 2009 wurde das 20-jährige Bestehen der Partnerschaft zwischen den Menschen und den Städten gefeiert.
Über 30.000 Euro haben die Münsteraner ihren Freunden in der russischen Partnerstadt Rjasan in diesem Jahr bereit mithilfe der Aktion "Von Familie zu Familie" auf deren Konten überwiesen.

Zu einem Fachaustausch trafen sich jetzt vier Vertreter des Elternvereins Rostok aus der Partnerstadt Rjasan in Russland mit Mitgliedern des Fördervereins Münster-Rjasan.

Zweieinhalb Tage lang waren bisher die Besucher aus Münsters Partnerstadt Rjasan im Bus unterwegs, wenn sie nach Deutschland kamen. Jetzt aber reiste die Reisegruppe erstmals mit dem Flugzeug an, um eine Woche mit ihren Freunden zu verleben.
Rund 20.000 Euro sind bei den beiden ersten Sammelüberweisungs-Aktionen, die der Förderverein Münster-Rjasan im März und im Juni organisiert hatte, bereits auf die Konten der befreundeten Rjasaner geflossen.
Die Geldüberweisungs-Aktion „von Familie zu Familie“, die der Förderverein Münster-Rjasan viermal im Jahr organisiert, hat beim Juni-Termin 11.500 Euro bewegt. „Dafür bedankt sich der Verein herzlich bei den Münsteranern“, so heißt es in einer Pressemitteilung.
Wovon das Herz voll ist… Bei den Gästen aus Rjasan quillt es beinahe über, so dass Dolmetscherin Elena Stanen fast nicht dazwischen kommt mit dem Übersetzen: Vier Frauen aus Rjasan, Münsters Partnerstadt in Russland, besuchen in diesen Tagen Einrichtungen für behinderte Menschen und kommen aus dem Staunen nicht heraus.

Upps! Das hätte auch ins Auge gehen können für Günter Schulze Blasum. Als einziger Kandidat für den Vorsitz des Fördervereins Münster-Rjasan kassierte der CDU-Ratsherr am Abend sieben Nein-Stimmen und eine Enthaltung bei 34 Voten. Ein deutlicher Denkzettel . Beinahe hätte es sogar eine Kampfkandidatur gegeben.
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