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Tschernobyl

Über zweihundert Kernkraftgegner machten sich am Morgen aus Münster auf den Weg nach Ahaus: Vierzehn Tage vor den NRW-Wahlen forderten sie zusammen mit mehreren tausend Demonstranten - die Veranstalter zählten knapp 7000 Akteure - den sofortigen Atomausstieg sowie die Stilllegung sämtlicher Atomanlagen in Nordrhein-Westfalen.

Seit dem Vormittag findet in Münster eine der bundesweit drei zentralen Demonstrationen zum 23. Tschernobyl-Jahrestag statt. Erwartet worden sind von den Organisatoren 1500 Teilnehmer aus Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und den Niederlanden.
Wegen der Anti-Atom-Demonstration zum Tschernobyl-Gedenktag am Samstag, 25. April, können die Buslinien 1,2, 5, 6, 11 und 14 in der Zeit von 11 bis 17 Uhr nicht wie gewohnt über Prinzipalmarkt und Spiekerhof geleitet werden. Sie nehmen während dieser Zeit die folgende Route:
Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl jährt sich am kommenden Wochenende zum 23. Mal. Parallel dazu laufen im bulgarischen Belene die Planungen zu einem der umstrittensten Atom-Kraftwerke überhaupt. Grund genug für drei münstersche Umweltorganisationen, zu einer Anti-Atom-Demonstration aufzurufen.
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