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Graffiti

In der Zeit zwischen 19.55 Uhr und 23.10 Uhr beschmutzten unbekannte Täter am Montagabend, 1. März, die Hausfront eines Mehrfamilienhauses an der Grevener Straße. Die Mauer neben dem Hauseingang wurde mit Farbe beschmiert.
Wer die Täter beobachtet hat, der wird gebeten, sich mit sachdienlichen Hinweisen bei der Polizei Münster zu melden - unter der Rufnummer Tel. (0251) 275-0.
Hätte er doch besser den Baum geschmückt: Ein 19-jähriger Sprayer machte sich am Tag vor Heiligabend in Hiltrup an mindestens 15 Stellen zu schaffen. Hausfassaden, Laster, Bushaltestellen und anderes mehr – nichts war vor ihm sicher.
Deutlich weniger illegale Graffiti als sonst sind in diesem Jahr auf Münsters Wände und Flächen gesprüht worden. Nach einer ganzen Serie von unerlaubten „Verschönerungsaktionen“ im Januar verzeichnet das städtische Ordnungsamt seit sieben Monaten in Folge sinkende Zahlen.
Bislang noch nicht ermittelte Täter haben auf dem Hohen Heckenweg Hauswände mit einem großflächigen Graffiti verunstaltet. Die Sprayer hatten sich offenbar zwischen Mittwochnachmittag, 12. August, 17 Uhr, und Donnerstagmorgen, 8 Uhr, vor die Fassaden von drei Gebäuden begeben und dort das etwa 20 Meter mal 2,40 Meter große Opus
angebracht.

Alyssa steht auf Heavy-Metal und findet die Aktion im abbruchreifen Teil des Landesmuseums schlicht cool. „Follow the reaper“ steht auf ihrer Schablone geschrieben. Ein Titel der finnischen Melodic-Death-Metal-Band „Children of Bodom“. Er fordert auf, dem Sensenmann zu folgen. Ihre Schwestern Maya und Sarah versuchen derweil, das B-T-M-Gruppenzeichen als Sticker zu fixieren.

„Münster ist die viert unsicherste Stadt in Nordrhein-Westfalen“: Es war kein gutes Ergebnis, das Polizeipräsident Hubert Wimber heute (Mittwoch) bei Bekanntgabe der Statistik 2008 zu vermelden hatte.

Es gibt sie – Graffiti-Flächen, auf denen die Künstler mit den bunten Dosen legal ihre Tags verewigen dürfen. Unweit des Kanals beispielsweise - an der Eulerstraße. Hier wurde Ende 2007 das Gemäuer einer Werkshalle für originelle Fantasie-Gemälde überlassen.

Die Mitglieder der Ordnungspartnerschaft Graffiti sehen sich zum Handeln veranlasst. "Sollte das Auftreten der Nutzer nicht deutlich besser werden", kündigt Kriminalinspektionsleiter Martin Mester Konsequenzen an, "lässt sich eine endgültige Schließung der legalen Flächen wohl nicht verhindern."
Insgesamt 66 Graffitisprühereien wurden nun durch das entsprechende Fachkommissariat des Polizeipräsidiums Münster aufgeklärt. Die Beamten waren einem 16-Jährigen auf die Spur gekommen. Den wiederum hatte ein Zeuge zuvor auf der Promenade in flagranti erwischt, anschließend festgehalten.

Bislang gab es eine Art stillschweigende Abmachung, dass bestimmte Teile der Wände der Kunstpalast am Hawerkamp 31 besprüht werden dürfen. Deutlich den Bogen überspannt haben aber zwei 16 und 18 Jahre alte Männer am Sonntagabend.
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