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Stadtbücherei

Für sein „überbordend poetisches Zeitpanorama der Sechziger-Jahre“, so die Jury, hat der Schriftsteller Georg Klein den diesjährigen Leipziger Buchpreises erhalten. Aus seinem „Roman unserer Kindheit“ liest der preisgekrönte Autor am Dienstag, 18. Mai, im Lesesaal der münsterschen Stadtbücherei vor.

„... Dort, wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen“, sagte einst Heinrich Heine. Am 10. Mai 1933 wurde er Realität: In nahezu allen deutschen Hochschulstädten fanden Bücherverbrennungen statt, auch in Münster. Ein Vortrag am Montag, 10. Mai, in der Stadtbücherei erinnert an diesen Akt kultureller Barbarei, an den Beginn von Verfolgung und Vernichtung.

Das Schreib-Lese-Zentrums des Germanistischen Instituts der Universität bietet eine neue Veranstaltungsreihe an, die unter dem Titel "Gespräch über Bücher. Kindheit und Jugend literarisch" Kinder- und Jugendliteratur und ihre medialen Präsentation in den Mittelpunkt stellt.
Die Reihe startet am 5. Mai mit dem Berliner Autor und Übersetzer Andreas Steinhöfel.

Ist Masematte eine ausgestorbene Sprache? Nicht ganz: Einer der wenigen, der sich noch in Münsters dritter Sprache Masematte zuhause fühlt, ist Manfred Averbeck. Zusammen mit dem Sprachwissenschaftler Klaus Siewert bestreitet er zum Welttag des Buches am Freitag, 23. April, einen jovelen Masematte-Abend in der Stadtbücherei am Alten Steinweg.

Die Freiwilligenagentur Münster sucht engagierte Bürger, die Spaß daran haben, anderen vorzulesen. Da ist zum Beispiel ein Projekt der Stadtbücherei, gedacht für Kinder zwischen fünf und sieben Jahren. Die Kinder lassen sich dort von Freiwilligen immer samstags Geschichten vortragen.
Zu gleich zwei Veranstaltung kommt der vielfach ausgezeichnet Kinderbuchautor Andreas Steinhöfel am Mittwoch, 5. Mai, nach Münster: Nachmittags liest er im Zeitungslesesaal der Stadtbücherei aus "Rico, Oskar und das Herzgebreche", abends spricht er mit den Gästen über das Bücherschreiben im Allgemeinen.

Der preisgekrönte Roman „Mein Himmel brennt“ von Heinrich von der Haar erzählt die wahre Geschichte einer Kindheit im Münsterland. Am Montag, 12. April, liest der Autor daraus in der Stadtbücherei vor.
Am Welttag des Buches, 23. April, 20 Uhr, bietet die Stadtbücherei eine ganz besondere Veranstaltung an. Der Masematte-Experte Klaus Siewert führt zusammen mit dem letzten noch lebenden Sprecher der Masematte, Manfred Averbeck, in diese alte Geheimsprache ein: "…beinahe mulo gedellt! Münsters Masematte – alte Geheimsprache auf neuen Wegen".
Eine der beliebtesten Kinderbuchautorinnen Deutschlands liest am 29. April in der Stadtbücherei. Die Rede ist von Patricia Schröder. Von ihr können die jungen Gäste dann Neues erfahren - Neues aus der literarischen Reihe "Lila Lakrizzen".

„Wir sollten jetzt vorne dabei sein, sollten das Denken nicht den Verlagen und Sendern überlassen“: So lautete eine der zentralen Aussagen von Werner Hinse, Vorsitzender des Pressevereins Münster-Münsterland, auf der jüngst stattgefundenen Generalversammlung. So forderte er von seinen Kollegen einen stärkeren Einsatz für Grundwerte des Journalismus'.
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Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar:




