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Graphikmuseum

Joan Miró gilt als einer der vielfältigsten und experimentierfreudigsten Künstler der Klassischen Moderne. Er war Maler, Grafiker, Bildhauer und Keramiker zugleich. Rund 100 seiner Werke zeigt das Graphikmuseum Pablo Picasso Münster bis zum 6. Juni in der Ausstellung „Joan Miró - Die Farbe seiner Träume“.

Picasso als metaphysischer Schattenwurf. Nun denn. Schon damals, bei der parlamentarischen Beratung über die Pflasterung des neuen Platzes gegenüber dem Graphikmuseum Pablo Picasso mit einem gepixelten Porträt des Meisters, beschlich den geneigten Zuhörer die klammheimliche Frage: Metaphysisch? Wie mag das wohl in Stein aussehen? Abwarten.

Parallel zur aktuellen Helmut Newton-Ausstellung präsentiert das Graphikmuseum Pablo Picasso Werke aus eigenem Bestand. Mit dem „Picasso ABC“ greift das Museum in ständigem Wechsel verschiedene künstlerische Themen aus dem Leben und Werk Picassos auf, um sie anhand exemplarischer Grafiken zu illustrieren.

Kunst verbindet - das zeigte sich in diesen Tagen beim Treffen der Freundeskreise des Westfälischen Landesmuseums für Kunst- und Kulturgeschichte und des Graphikmuseums Pablo Picasso.

Da hat aber jemand Überzeugungsarbeit geleistet: Im ersten Durchgang noch hatte Claude Ruiz Picasso abgewunken. „Nicht erwünscht“ war beim Sohn des großen Künstlers Pablo Picasso das in Stein gemeißelte Pixel-Konterfei. So jedenfalls die knappe Antwort aus Paris auf die Anfrage aus Münster.

Im Jahr 1953 lernten sich der Fotograf Lucien Clergue und Pablo Picasso bei einer Corrida, einem Stierkampf, kennen. Es war der Beginn einer wunderbaren Freundschaft, die im Graphikmuseum Pablo Picasso jetzt in besonderer Weise gewürdigt wird.
Das Graphikmuseum Pablo Picasso richtet am 8. und 9. März, jeweils ab 19.30 Uhr, zwei Konzertabende mit der polnischen Organistin Maria Erdman aus. Der Gast spielt auf dem Clavichord ein Opus des polnischen Komponisten Aleksander Kosciów, die Auftragsarbeit anlässlich der Ausstellung "Picasso & Rubens - Moderne trifft Barock".
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