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Hundertschaft

600 Jugendliche, viel Hochprozentiges und noch mehr Müll: Am ersten Mai löste eine Hundertschaft der Polizei das Trinkgelage rund um den Hiltruper See auf – und steht seitdem wegen unangemessener Härte in der Kritik. Nun zeigt Polizeipräsident Hubert Wimber einen Videomitschnitt dessen, was vor Ort geschah.

Ein unkontrolliertes Trinkgelage am 1. Mai ließ die Polizei häufiger zum Hiltruper See ausrücken, bis schließlich die Party mit Hilfe einer Hundertschaft aufgelöst wurde. Rund 600 Leute hatten sich hier versammelt. Bereits am Nachmittag musste mehrmals ein Rettungswagen dorthin entsandt werden, um offiziellen Angaben zufolge völlig betrunkene Minderjährige zu versorgen.

Der Torwart nahm Augenkontakt auf mit seinem Trainer. David Buchholz fragte nonverbal aus Entfernung um Erlaubnis für diesen ersten und letzten Ausflug. Schlussmänner machen so was schon mal im Fußball, wenn sie glauben, zum finalen Mittel greifen zu müssen. Nicht immer bringt es Erfolg – Samstag aus Preußensicht aber schon.

Unter massivem Polizeischutz hat am Nachmittag die Senatssitzung der Universität begonnen. Während im Schloss darüber entschieden wird, ob die WWU auch nach September 2009 Studiengebühren erheben wird, bricht sich vor der Tür der Unmut der Studenten Bahn.
Polizei und Staatsanwaltschaft haben am Nachmittag die Katze aus dem Sack gelassen: Bei der richterlich angeordneten Durchsuchung des Treffpunkts von „Curva Monasteria“ am Sonntagvormittag ging es um den Verdacht des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz und des schweren Landfriedensbruchs.
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