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Durchsuchung

Die Affäre um angebliche Kunstfehler am Herzzentrum Münster treibt immer buntere Blüten. Neuer, vorläufiger Höhepunkt in dem Skandal: Die Durchsuchung von Privat- und Diensträumen der Herzspezialistin Prof. Sabine Däbritz.

Nach den anonymen Vorwürfen, in der Herzchirurgie 13 Todesfälle durch Kunstfehler verursacht zu haben, nimmt der Ärztliche Direktor am Klinikum, Prof. Dr. Norbert Roeder, heute zu den Anschuldigungen Stellung.
Die Anschuldigungen gegen die münstersche Herzchirurgie, die der Staatsanwaltschaft vorliegen, sind präzise. „Es geht da um detaillierte Angaben zu OP-Zeitpunkten, dazu wer operiert und welche Fehler im einzelnen gemacht worden sind“, berichtet Oberstaatsanwalt Wolfgang Schweer im Gespräch mit echo-muenster.
Die Herzchirurgie am Klinikum kommt nicht zur Ruhe. Erst das monatelange Hickhack um die Kündigung der renommierten Kinderherzchirurgin Prof. Sabine Däbritz und jetzt das: Dem Leiter des Instituts und einigen Ärzte seines Teams wird vorgeworfen, den Tod von 13 Patienten verursacht zu haben.

Seit dem 9. März werden sieben junge Männer des „schweren Landfriedensbruchs“ beschuldigt. Diese Fußballfans des SC Preußen sollen am 22. Februar im Preußenstadion auf den Stehrängen Polizeibeamte attackiert haben.

Das massive polizeiliche Vorgehen gegen Fans der „Curva Monastria“ am 22. März beim Spiel gegen Rheine und am 9. März bei einer Durchsuchung der Vereinsräume ist vielen noch in frischer Erinnerung. Auch Münsters Grünen, die sich vor dem Oberligaspiel am Sonntag (15 Uhr) zwischen dem SC Preußen Münster und der zweiten Mannschaft von Arminia Bielefeld Sorgen machen.
Polizei und Staatsanwaltschaft haben am Nachmittag die Katze aus dem Sack gelassen: Bei der richterlich angeordneten Durchsuchung des Treffpunkts von „Curva Monasteria“ am Sonntagvormittag ging es um den Verdacht des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz und des schweren Landfriedensbruchs.
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