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Konjunktur
In einem wirtschaftlich schwierigen Umfeld konnte die Deutsche Bank Münster ihr Geschäftsergebnis 2009 stabil halten. „Für unsere Privatkunden stand vor allem der Wunsch nach Transparenz, Sicherheit und Stabilität im Vordergrund ihrer Anlageentscheidungen“, berichtet Ralf Wielk, Leiter des Investment & FinanzCenters.

Die Unternehmen in Münster und der Region rechnen in den nächsten Monaten mit einer konjunkturellen Erholung. Auch wenn Hans Dieler Rückschläge nicht ausschließen wollte, sah der Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen heute (Mittwoch) bei der Vorstellung des aktuellen Konjunkturberichts doch „Licht am Ende des Tunnels“.

Karl-Friedrich Schulte-Uebbing verbreitet Zuversicht und sieht gute Chancen für Nord-Westfalen, gestärkt aus der Konjunkturflaute hervorzugehen.
Ungewöhnlich genug für die Jahreszeit: Die Arbeitslosigkeit in Münster stieg auch im März erneut leicht an. Im ersten Frühlingsmonat 2009 waren 9.316 Menschen arbeitslos gemeldet, das sind 38 mehr als im Februar.

Eine "phänomenale Mannschaftsleistung" attestierte Oberbürgermeister Dr. Berthold Tillmann heute im Rat wohlgemerkt allen Fraktionen. Sie seien über viele Schatten gesprungen, um einmütig und zeitnah das komplexe Konjunkturpaket aus Bundesmitteln zu schnüren.

Mit Vollgas geht die Stadt Münster daran, die 31 Millionen aus dem Konjunkturpaket des Bundes und die 13 Millionen aus dem eigenen Konjunkturprogramm umzusetzen. Bis zum 25. März soll ein 52 Punkte umfassender Katalog der Investitionen in Bildung und Infrastruktur mit stimulierenden Effekten für die lokale Wirtschaft in den Gremien soweit abgearbeitet sein, dass der Rat entscheiden kann.

„Mehr Zuversicht und mehr Vertrauen in die Leistungsfähigkeit der Unternehmen“ wünscht sich die Führungsspitze der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen für das neue Jahr.
Ein aktuelles Thema, ein aktuelles Ergebnis: 88 Prozent der Einzelhändler lehnen Konsumgutscheine als Mittel zur Konjunkturbelebung ab - Resultat einer gemeinsamen Blitzumfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen und des Einzelhandelsverbandes Westfalen-Münsterland (EHV).

Die Unternehmen rechnen mit einer deutlichen Abkühlung der wirtschaftlichen Entwicklung. Dennoch rutscht der regionale Konjunkturklima-Indikator, den die Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen heute vorstellte, nicht in den „roten Bereich“ der Rezession.

Den Wind der Zuversicht spürt das Handwerk im Rücken, seit 2006 schon. Diese Schluss jedenfalls lässt die aktuelle Herbstumfrage der Handwerkskammer Münster zu, an der sich im Kammerbezirk 584 Betriebe aus 39 Berufen beteiligten.
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