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Jens Lohaus

Obschon ein Unwetter den Wettkampf unterbrach und die Bedingungen bei den Bezirksmeisterschaften der Schwimmer im Freibad in Marl mindestens grenzwertig waren, bezeichneten die Verantwortlichen der SGS Münster den Saisonabschluss als gelungen. Die 37 Athleten setzten nämlich trotzdem ein paar Glanzlichter.

Volle Ränge puschten die jungen Athletinnen und Athleten zu neuen Bestleistungen: Die beiden Jugendmannschaften der SG Schwimmen Münster behaupteten sich im Bundesfinale der Deutschen Mannschaftsmeisterschaften hoch motiviert im Feld der Besten. Sowohl die D-Jugendmädchen als auch die Jungen aus der C-Jugend wurden Fünfter. Ein Grund zum Feiern.

Die auf NRW-Ebene siegreiche weibliche D-Jugend der SGS Münster ist nicht allein im Bundesfinale der Deutschen Mannschaftsmeisterschaften. In Essen sind am Wochenende auch die Jungs aus der C-Jugend dabei, wenn sich die bundesweit besten Nachwuchsteams der Entscheidung stellen.

Nun fiel auch der Trainer erkrankt aus, aber das Team der SGS Münster trotzte beim Oberliga-Wettkampf innerhalb der Deutschen Mannschaftsmeisterschaften (DMS) auch diesem Nachteil. Jens Lohaus, Coach des Basiskaders, führte die Schwimmerinnen im Vorlauf auf Rang drei und damit in die Aufstiegsgruppe sowie zum sicheren Klassenerhalt.

Jens Lohaus ließ den Mädchen freie Hand: Beim Bundesfinale der D-Jugendstaffeln innerhalb der Deutschen Mannschaftsmeisterschaften Schwimmen schaffte die SGS Münster im letzten Wettbewerb in einer Aufstellung, die die Athletinnen selbst wählten, den Sprung auf Platz sechs. Im Klartext: Nur fünf Teams sind deutschlandweit besser als Münster.

Grenzt es an ein sportliches Wunder, dass ausgerechnet die in ihren Trainingsmöglichkeiten ausgesprochen limitierten jungen Schwimmer der SGS Münster der Konkurrenz davon pflügen? Wer weiß.
Fakt ist, dass die D-Jugendlichen in Wuppertal alles in den Schatten stellten und einen strahlenden Trainer Jens Lohaus am Beckenrand jubeln ließen.
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