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Kulturausschuss
Am Dienstagnachmittag, 27. April, hat der Kulturausschuss der fünften Finanzformel zugestimmt: Eine gute Nachricht für das Theater an der Neubrückenstraße. Die Stadt Kommune stellt bis zum Jahr 2014 nach wie vor rund 19 Millionen Euro im Jahr für das Theaterprogramm zur Verfügung.

Einsparungen im Investitionsbereich nehmen sie bereits in Kauf, jetzt befürchten die Städtischen Bühnen weitere, drastische Einschnitte in ihre Finanzplanung: Sollte das Haus auch die Tariferhöhungen seiner Mitarbeiter tragen müssen, sei nicht ausgeschlossen, dass wenigstens eine Sparte wegfallen wird, erklärt Generalintendant Wolfgang Quetes.
Zwei Ateliers im "Speicher II" am Hafen sind neu zu vergeben. Die vakanten Werkstätten weisen eine Größe von 59 und 85 Quadratmetern auf, sie verfügen über Spültische sowie Bad mit Dusche und WC. Der Mietpreis beträgt rund 3 Euro pro Quadratmeter zuzüglich Nebenkosten. Das große Atelier erstreckt sich über zwei Etagen.

Das medienforum münster e. V. hat einen neuen Vorstand. Die „Neuen“ im Leitungsteam sind Ralf Clausen und Matthias Rese, Jan Enste wurde wiedergewählt. Zu dem erweiterten Präsidium gehören Ilona Giesen, Detlef Lorber und Daniela Wakonigg. Gabi Fortak bleibt Geschäftsführerin.

Galgenfrist für das Medienforum Münster: Ein halbes Jahr Zeit räumt der Kulturausschuss dem Betreiber der größten Radiowerkstatt ein, um ein tragfähiges Konzept zur Finanzierung der Mietkosten am Verspoel vorzulegen. Überzeugt der Plan in der Ausschuss-Sitzung im November nicht, müssen die Bürgerfunker zum Jahresende raus aus ihren Räumen.

Der Bürgerradiowerkstatt des freien Trägers medienforum e.V. am Verspoel
droht nach Auffassung der Grünen das Aus: So sieht der aktuelle Plan des Kulturamtes die Verlegung der rund vierzig freien Produktionsgruppen unter das Dach der städtischen VHS am Aegidiimarkt vor.
Nein – zum 31. Juli 2008 schließen, wie anfangs von der Verwaltung angeregt, wollte sie der Kulturausschuss noch nicht, die Bücherei am Hansaplatz. Zunächst soll abgewartet werden, ob die unlängst zusammengefundene Freiwilligen-Initiative bis zum Ende der Etatberatungen ein tragfähiges Modell für den weiteren Fortbestand vorlegen kann.

„Die Stadt hat durch die unnötige Debatte im Kulturausschuss bereits genügend Schaden erlitten“: Meint SPD-Fraktionschef Wolfgang Heuer. Deshalb hofft er im Skulpturen-Streit auf einvernehmliches Vorgehen der münsterschen Kommunalpolitiker.
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Die von Sozialdemokraten und Grünen zum Auftakt der nächsten Ratsdebatte (21. November) geforderte „Aktuelle Stunde“ über den Verbleib provokativer Kunstwerke am Ort sorgt bereits im Vorfeld für Zündstoff.
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Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar:




