
„Und was willst du später mal damit machen?“ Diese Frage von besorgten Eltern kennen Jugendliche, die ein Studium der Geisteswissenschaft planen, zur Genüge. Und tatsächlich: Für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben müssen einige Punkte erfüllt werden. Welche das im einzelnen sind, können Abiturienten im nächsten „abi“-Chat am 10. März online nachfragen.
Auch in der Wirtschaftskrise gilt: Ausgebildete Mitarbeiter sind knapp, der Wert von Fachkräften wächst stetig. Das hat die Agentur für Arbeit Münster erkannt und investiert im Rahmen einer „Initiative zur Flankierung des Strukturwandels“, kurz „IFLAS“, im Jahr 2010 in die Betreuung von qualifiziertem Personal.

Sie hat ein handliches Format, der weiße Umschlag glänzt und der Titel in blauer Schrift sticht auf dem hellen Hintergrund hervor. So liegt die 300-seitige Doktorarbeit vor Betriebswirt Marcus Schulte in den Bäumen auf dem Tisch.

Sieben waren es im vergangenen Jahr, 43 seit Beginn der Initiative: Das Münsterland hat bei der Auszeichnung von Gründerinnen und Unternehmerinnen mit dem Unternehmerinnenbrief NRW die Nase vorn.
Landesweit haben bislang 150 Frauen die Urkunde bekommen, nutzen sie als Referenz und profitieren vom Rat ihrer Experten und Patinnen.
Koordination von Münster aus

20 Entwürfe schafften beim Wettbewerb „Progetto Millennio IX" den Einzug ins Finale. Allein 13 davon kamen von der Fachhochschule Münster. Vier erhielten eine Auszeichnung.
„Geht rückwärts, auf Zehenspitzen“, lauten die klaren Anweisungen des Theaterpädagogen Gunther Möllmann an die zehn jungen Menschen. Mit Begeisterung folgen sie ihm – beim typischen Warm-Up im Rahmen des Projektes „JobAct“. Seit Oktober wird die Kooperation der Projektfabrik e.V. und des Jugendausbildungszentrums JAZ erstmals in Münster angeboten.

Der erfolgreiche Abschluss der Ausbildung ist ein Grund zum Feiern – für Maike Große Lordemann, die in diesem Jahr ihre Ausbildung als Kauffrau im Gesundheitswesen am Universitätsklinikum (UKM) abschloss, erst recht.

Münster bleibt ein guter Standort für Unternehmensgründungen. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Gründungsnetzwerks Münster. 83 Prozent der 2008 im Netzwerk Beratenen haben ihre Pläne zur Selbstständigkeit bereits in die Tat umgesetzt. Besonders erfreulich: Gründungen schaffen Arbeitsplätze.

„Briefmarken sammeln?" Ist das nicht ein längst überholtes Hobby? Der Absolvent des European Business Programme (EBP) der Fachhochschule Münster, Richard Borek Junior, sieht das anders.
Er ist Geschäftsführer der Richard Borek GmbH& Co. KG und kennt den Markt: „Briefmarkensammeln gehört bei der Zielgruppe ab 50 Jahren immer noch zu den beliebtesten Hobbys."

Rund 500 Hartz IV-Empfänger bessern in Münster mit Arbeitsgelegenheiten die Haushaltskasse auf. Doch die gemeinnützige Tätigkeit bringt ihnen weit mehr als nur 1,50 Euro pro Stunde. „Sie erleben ein Stück geregelten Alltag, können neue Dinge ausprobieren und senden positive Signale an künftige Vorgesetzte aus“, sagt Raphael Castelli von der Arbeitsgemeinschaft Münster (AMS).

Anno 1955 wurde sie ins Leben gerufen, heute Abend im Festsaal des Rathauses erfuhr sie mithin ihre 54. Auflage. Mit der „Ehrung der Besten“ würdigte die Kaufmannschaft zu Münster von 1835 die Einserkandidaten der Kaufmannsgehilfenprüfung, stattliche 55 an der Zahl.

Ein neuer Job bedeutet für Menschen, die Arbeitslosengeld II bezogen haben, nicht immer schon das Ende aller Sorgen. "Das Leben muss auf die neue Situation eingerichtet werden, das kann zur echten Herausforderung werden", so Marianne Jaehnike, Teamleiterin Markt und Integration bei der Arbeitsgemeinschaft Münster (AMS).

Die einen planen große Reisen oder freuen sich auf Spielplatzbesuche mit ihren Enkelkindern. Die Anderen fallen in das sprichwörtliche Loch und wissen nichts mit ihrer nun reichlichen Zeit anzufangen.

Die Bedürfnisse und Ziele jüngerer und älterer Berufstätiger unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht - das lässt sich jetzt auch wissenschaftlich nachweisen.
Anderthalb Tonnen Kaffee konnte „sonntagmorgen.com" im Jahr 2008 umsetzen, die gleiche Menge verkauft Geschäftsführer Till Achinger jetzt in nur einem Monat. Dass das Unternehmen des WWU-Studenten so erfolgreich ist, liegt auch am „ERCIS Launch Pad", einem Ideenwettbewerb für Gründer. Dazu laden die Initiatoren am Mittwoch, 28. Oktober, zum zweiten Mal ein.




















